Von Lampenfieber, Nebelschwaden und netten Magdeburgern

Warum tue ich mir das immer wieder an?! Eine unruhige Nacht davor mit unzähligen Gedanken, dass ich nichts vergesse und es rechtzeitig zum Veranstaltungsort schaffe. Ich wälze mich hin und her, packe nachts um 2 Uhr alles ein. Bloß das Vorlese-Buch einstecken! Lampenfieber nennt man das wohl. Da macht auch die Anzahl der mittlerweile an die 20 Lesungen und das Sprechtraining nichts wett. So bleibt mir nichts anderes übrig, als mir immer wieder zu sagen: Das muss so sein, sonst wäre ich nicht konzentriert genug.

Gestern war es wieder mal soweit: Magdeburg stand auf dem Terminplan, um dort mein Buch „Iceland – lovely home“ vorzustellen. Ich muss zugeben: Magdeburg ist mir völlig unbekannt – doch ich möchte wiederkommen. Denn einerseits war es ein wunderbarer Abend, andererseits habe ich bei meinem kurzen Rundgang um das Kloster mitten in der Stadt nicht viel gesehen. Magdeburg lag in dichtem Nebel – aber irgendwie passte es zu diesem Island-Abend.

In der Buchhandlung Fabularium wurde ich herzlich empfangen – ein kleiner Raum, der in Kürze bis auf den letzten Platz besetzt war mit rund 40 vor allem weiblichen Zuhörern. Großen Dank auch an das Gleichstellungsamt Magdeburgs – die Lesung stand groß angekündigt ganz oben auf dem Aktionstage-Plakat zum Weltfrauentag. Und trotz meines Lampenfiebers – die Lesung verging wie im Flug. Und wenn ich in die aufmerksam lauschenden Gesichter schaue, wenn interessierte Fragen gestellt werden – dann weiß ich, warum ich das immer wieder mache. Weil es riesig großen Spaß macht, anderen eine Freude zu machen! Danke für die Einladung und den wunderbaren Moment, liebe Magdeburgerinnen und Magdeburger.

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