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	<title>Tibauna</title>
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	<description>Tina Bauer Portfolio</description>
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		<title>Post nach Island: Über Vogelgezwitscher und Balkonsalat // About  birds´twittering and salad at the balcony</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 14:07:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briefwechsel]]></category>

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		<description><![CDATA[Briefwechsel zwischen Berlin und Nord-Island &#8211; heute schreibe ich an Myriam in Skeið! Ich bin ganz entzückt, dass ich diesmal doch einen grünen Daumen bewiesen und meinen ersten selbstgezogenen Rucolasalat auf dem Balkon geerntet habe! Der Sommer ist da &#8211; zumindest war er das hier in Berlin schon für einige Tage. Ich konnte die ersten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Briefwechsel zwischen Berlin und Nord-Island &#8211; heute schreibe ich an <a href="http://blog.thule-tours.com/">Myriam in Skeið</a>! Ich bin ganz entzückt, dass ich diesmal doch einen grünen Daumen bewiesen und meinen ersten selbstgezogenen Rucolasalat auf dem Balkon geerntet habe! Der Sommer ist da &#8211; zumindest war er das hier in Berlin schon für einige Tage. Ich konnte die ersten lauen Berliner Sommernächte bei isländischer Musik genießen &#8211; wo es in Nord-Island nochmals schneit. <em><a href="#english version">Here go to English version</a></em></p>
<p><a href="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/03/briefwechsel-logo.jpg" rel="lightbox[4723]"><img src="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/03/briefwechsel-logo-150x150.jpg" alt="" title="briefwechsel-logo" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-4407" /></a<em>Berlin, 07. Mai 2012</em><br />
<strong>Liebe Myriam</strong>,<br />
heute war ich schon um 5 Uhr morgens wach, weil ich bei geöffnetem Fenster nicht mehr schlafen konnte: Es war schon fast hell, und die Vögel im Hof haben um die Wetter geträllert! Ich kam mir vor wie im Süden – und ein bisschen hat es mich auch an den Sommer in Island erinnert, wenn die Stare sich hinter dem Haus um die ersten roten Beeren am Baum gestritten haben. Der Sommer ist da! Und ich muss sagen: Es ist traumhaft, bei 25 Grad in FlipFlops auf die Straße zu gehen, im Sommerkleid die laue Nacht bei einem Gläschen Wein zu genießen. DAS gibt´s definitiv in Island nicht, wo der Lopapeysa  stets zur Hand ist. Kaum singt man Loblieder auf die sommerlichen Temperaturen, ist das Thermometer schon wieder gefallen. Wie zeigt sich bei euch der Sommer nach dem offiziellen ersten Sommertag Ende April? </p>
<p><a href="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/05/balkon-salat2.jpg" rel="lightbox[4723]"><img src="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/05/balkon-salat2-200x300.jpg" alt="" title="balkon-salat2" width="200" height="300" class="alignright size-medium wp-image-4733" /></a> Doch ein in Stück Island gibt es immer wieder auch in Berlin – zum einen sind die Isländer kulturell sehr aktiv in der Stadt mit Lesungen und Auftritten in der Botschaft oder Konzerten. Da komme ich kaum mit, alle Veranstaltungen zu besuchen. Die isländische Musik ist in ihrer einzigartigen, verrückten  Vielfältigkeit einfach ein Exportschlager! Ein toller Abend war der Auftritt der Band <a href="http://www.arstidir.com/">Árstiðir </a> – deren Musik eine besondere Mischung mit klassischen Instrumenten wie Geige und Cello ist. Und typisch isländisch hatte die Band am Tag zuvor den Musiker Viktor Orri Árnason von der Band <a href="http://hjaltalinmusic.com/">Hjáltalin </a>getroffen, der in Berlin lebt. Und dieser hat dann einfach beim Konzert mitgespielt – das Miteinander unter Isländern funktioniert auch hier!  </p>
<p>So, nun geht´s weiter auf Entdeckungstour des sommerlichen Berlins! Und zuvor genieße ich meinen selbstgezogenen Rucolasalat vom Balkon – dein grünes Daumendrücken hat geholfen!</p>
<p>Mit grünen Balkongrüßen zu euch ins Tal &#8211; deine Tina</p>
<div class="clear"></div>
<h3 id="english version">ENGLISH VERSION</h3>
<p><strong>Penfriends from Berlin and Northern Iceland</strong></p>
<div class="clear"></div>
<p><em>Berlin, 07th Mai 2012</em><br />
<strong>Dear Myriam</strong>,<br />
today I was awake  at 5 clock in the morning because with the open windows I could not sleep: It was almost bright and the birds in the yard have warbled to the weather! I felt almost like in the south &#8211; and it reminds me a bit of summer in Iceland, when the starlings have been fighting to the first red berries on the tree. Summer is here! And I must say: It is wonderful to wear flipflops by 25 degrees  and enjoy a glass of wine in the balmy air in summer night. Definitely you don´t find this in Iceland where you always have the lopapeysa in hand. But as soon as I sing praises to the warm weather, the thermometer has fallen again. How is going the beginning of summer in Iceland since official first day of summer in late April?<br />
But it´s always a piece of Iceland in Berlin &#8211; the Icelanders are very active in the city with readings and performances at the embassy or concerts. The Icelandic music is unique in its wacky diversity – it´s simply an export hit! A great evening was a performance by the band Ástiðir &#8211; whose music is a distinctive blend of classical instruments like violin and cello. And typical Icelandic: The band had taken the day before together with the musician Viktor Orri Árnason Hjaltalin of the band Hjáltalin, who lives in Berlin. And he has simply played at the concert &#8211; the good connection between Icelander also works here!<br />
Well, now I go further on to discover Berlin on a summer night tour! And before I enjoy my home-grown salad from the balcony &#8211; your green fingers cross has helped!<br />
Best greetings to Svarvardalur – yours Tina</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Til hamingju tibauna.de: my Iceland-Blog celebrates the 2nd birthday today</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 12:59:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt ist das Baby schon zwei Jahre alt! Heute genau vor zwei Jahren habe ich hier auf tibauna.de meinen ersten Blogartikel veröffentlicht. Was als Experiment in Sachen Social Media und neue Formen der Island-Berichterstattung begann, ist inzwischen zu einem regelmäßigen Ritual geworden, über Land und Leute zu berichten und meine Island-Fotos zu zeigen. Mein Island-Blog [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt ist das Baby schon zwei Jahre alt! Heute genau vor zwei Jahren habe ich hier auf  tibauna.de meinen ersten Blogartikel veröffentlicht. Was als Experiment in Sachen Social Media und neue Formen der Island-Berichterstattung begann, ist inzwischen zu einem regelmäßigen Ritual geworden, über Land und Leute zu berichten und meine Island-Fotos zu zeigen. Mein Island-Blog ist mir ans Herz gewachsen! <em><a href="#english version">Here go to English version</a></em></p>
<p>Wann genau meine Island-Liebe entfacht ist, kann ich nicht mehr sagen. 2007 jedoch habe ich mir den Traum erfüllt und bin das erste Mal nach Island gereist und habe zusammen mit anderen Fotografen die Insel entdeckt. Mein erstes Foto von damals zeigt das organisierte Chaos am Reykjavíker Hafen – das mich seitdem inspiriert. <a href="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/04/first-pic-of-my-Iceland-photos-Reykjavík-habour-2007.jpg" rel="lightbox[4707]"><img src="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/04/first-pic-of-my-Iceland-photos-Reykjavík-habour-2007-300x205.jpg" alt="" title="first-pic-of-my-Iceland-photos - Reykjavík habour 2007" width="300" height="205" class="alignright size-medium wp-image-4712" /></a>Die Motive in Island sind ein Paradies für Fotografen! Seit dieser Fotoreise und durch die wundervollen Menschen und die bezaubernde Landschaft auf der Insel habe ich meine Fotografie-Leidenschaft intensiviert und vor allem beruflich als Fotojournalistin stärker genutzt.<br />
Doch im Alltag ist meist wenig Platz zum Experimentieren – und so habe ich für mich die Form des Blogs entdeckt. Als ich vor zwei Jahren begonnen habe, war Bloggen für mich als klassisch ausgebildete Zeitungsjournalistin völliges Neuland.  Ich mag es nach wie vor, Gedrucktes in den Händen zu halten, darin zu blättern und das Papier zu fühlen. Doch gerade als Freiberuflerin kann ich in meinem Blog meine Vorlieben Schreiben, Fotografieren und Island so vereinen, wie es mir gefällt! Er eröffnet mir völlig neue Welten. Anfangs hatte ich die Idee, tibauna.de vor allem als Portfolio-Seite zu nutzen, um mich und meine Arbeit als Text- und Fotojournalistin zu präsentieren. Doch im Laufe der zwei Jahre hat das Bloggen zugenommen, ich habe eigene kleinen Geschichten geschrieben, Interviews geführt und vor allem meine Island-Fotos gezeigt.</p>
<p>Und 134 Artikel und 683 Kommentare später kann ich sagen: Das Experiment hat sich gelohnt! Bloggen macht Spaß, ich habe jede Menge dazu gelernt und viele tolle Kontakte weltweit zu anderen Island-Fans, Fotografen und Bloggern geknüpft. </p>
<p>Vor zwei Jahren hatte ich nicht geahnt, was Bloggen sein kann. Zunächst einmal ist es ziemlich viel Arbeit und erfordert Disziplin und Ausdauer, das Projekt kontinuierlich weiterzuverfolgen. Sicherlich gibt es weitaus intensivere Blogger, die das Handwerk perfekt beherrschen und das Potential von einem Blog besser nutzen – doch ich brauche ja noch Luft nach oben, um mich als Bloggerin weiterzuentwickeln. Einiges Neues ist in Arbeit!<br />
Zum Blog-Geburtstag von tibauna.de möchte ich in erster Linie allen Blog-Lesern ganz besonders für ihrer Treue und die zahlreichen Kommentare und E-Mails danken! Ohne euch hätte der Blog kaum Sinn, denn der Austausch, das Netzwerken und die Freude an Island ist so lebendig!<br />
Ich freue mich auf mehr!</p>
<p>Herzlichen Dank!<br />
Eure Tina</p>
<div class="clear"></div>
<h3 id="english version">ENGLISH VERSION</h3>
<p><strong>Now the baby is already two years old!</strong> Today, exactly two years ago I have published my first blog post on tibauna.de. What has started as an experiment in social media  and new forms of reporting about Iceland, has now become a regular ritual to report on land and people and to show my Iceland photos. My  Iceland-blog is grown to my heart!</p>
<p>I don´t know when exactly my love to Iceland is awake. However in 2007 I have fulfilled my dream and was traveling to Iceland on my first time. I had discovered the island together with other photographers. My first Iceland-photo shows the organized chaos at Reykjavík harbor &#8211; that inspired me ever since. <a href="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/04/first-pic-of-my-Iceland-photos-Reykjavík-habour-2007.jpg" rel="lightbox[4707]"><img src="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/04/first-pic-of-my-Iceland-photos-Reykjavík-habour-2007-300x205.jpg" alt="" title="first-pic-of-my-Iceland-photos - Reykjavík habour 2007" width="300" height="205" class="alignright size-medium wp-image-4712" /></a>The subjects in Iceland are a paradise for photographers! Since this photo trip when I met the wonderful people and saw the magnificent scenery on the island I have intensified my passion for photography and used it as a more professional photo journalist.</p>
<p>But in everyday life for experimentation isn´t enough space and time &#8211; and so I discovered the blog for me. When I started two years ago, for me as a ordinary newspaper journalist blogging was a complete new territory. Still I like to keep printed thinks in my hands. But as a freelancer I can combine my favorites like writing, photography and Iceland in my blog in the way I like it! Blogging opens up a whole new world. At the beginning, I had the idea tibauna.de is a portfolio site to present my work as a text and photo journalist. However, over the two years blogging has increased and I have written short stories, interviews and shows especially my Iceland photos.</p>
<p>So 134 articles and 683 comments later, I can say that the experiment worth it! Blogging is fun, I&#8217;ve learned a lot and made many great contacts around the world to other Iceland fans, photographers and bloggers.</p>
<p>Two years ago I had no idea what may be blogging. First of all, it&#8217;s pretty much work and requires discipline to pursue the project continuously. Certainly there are much more intensive bloggers who have mastered the craft perfect and utilize the potential of a blog much better- but still I need room to grow and to develop myself as a blogger. Some new things are in work!<br />
On blog-birthday of tibauna.de I thank all blog readers for their loyalty and especially the numerous comments and emails! Without you, the blog don´t make sense because the blog still is alive of the exchange, the networks and the joy in Iceland !<br />
I look forward to more!</p>
<p>Thank you!<br />
your tina</p>
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		<title>Das hat Spaß gemacht! Zweite erfolgreiche Lesetour mit &#8220;Ein Jahr in Island&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 09:01:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch "Ein Jahr in Island. Reise in den Alltag"]]></category>

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		<description><![CDATA[DANKE liebe Münchner, Hamburger und Leipziger für die weiteren drei wunderbaren Leseabende! Von Routine kann ich zwar nicht sprechen, aber die zweite Lesetour mit meinem Debütbuch &#8220;Ein Jahr in Island. Reise in den Alltag&#8221; hat noch viel mehr Spaß gemacht als die erste. Als ich kurz nach Erscheinen meines Buches im vergangenen Herbst auf Lesetour [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>DANKE liebe Münchner, Hamburger und Leipziger für die weiteren drei wunderbaren Leseabende! Von Routine kann ich zwar nicht sprechen, aber die zweite Lesetour mit meinem Debütbuch &#8220;Ein Jahr in Island. Reise in den Alltag&#8221; hat noch viel mehr Spaß gemacht als die erste. Als ich kurz nach Erscheinen meines Buches im vergangenen Herbst auf Lesetour gegangen bin, habe ich mich naiv ins unbekannte Abenteuer gestürzt. Ich habe viele tolle und nette Menschen kennengelernt, wunderschönes Feedback bekommen, bezaubernde Orte entdeckt wie das Islandpferde-Zentrum Stuttgart und vor allem viel gelernt.<br />
Doch da man meistens immer etwas besser machen kann, habe ich vor meiner jetzigen Lesetour mit Sprechtraining bei meiner wunderbaren <a href="http://www.stimmbildung.bplaced.de/index.html">Sprecherzieherin Johanna</a> begonnen. Seitdem habe ich vor allem viel zu Lachen gehabt, wenn ich mit summenden Mom- und Mum-Lauten in der Zimmerecke stand, um meiner Stimme mehr Ressonanz zu verleihen. Besonders viel geholfen für mein Vorlesen hat mir die Textarbeit mit Johanna: Langsam lesen, um den Zuhörern Zeit fürs Kino im Kopf zu geben, je nach Textinhalt die Haltung verändern &#8211; und insgesamt vor allem noch viel mehr Spaß am Vorlesen haben! </p>
<p>Ich danke allen Besuchern meiner Lesungen in Leipzig, Hamburg und München für euer aufmerksames Zuhören &#8211; und hoffe, ihr hattet ebenso viel Spaß wie ich dabei! Bedanken möchte ich mich auch bei allen, die mir in den vergangenen Monaten so liebe E-mails geschrieben haben mit wundervollem Feedback. Danke auch denjenigen, die mein Buch weiterempfohlen und/oder das Buch rezensiert haben! Es ist eine tolle Erfahrung, nicht nur euch etwas mit meinem Buch zu geben, sondern selbst beschenkt zu werden: mit Wiedersehen alter Freunde und vor allem mit Begegnungen mit viele neuen, wunderbare Menschen in tollen Städten sowie virtuell im Internet. Das motiviert für weitere Projekte! Ich danke euch!</p>
<p><strong>Und wer das Buch &#8220;Ein Jahr in Island. Reise in den Alltag&#8221; noch nicht gelesen hat oder es ihm so gut gefallen hat, dass er es verschenken möchte, schreibt mir einfach eine E-mail und ich sende euch ein Exemplar zu. </strong></p>
<p><a href="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/04/lesung-in-münchen.jpg" rel="lightbox[4690]"><img src="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/04/lesung-in-münchen-300x162.jpg" alt="" title="lesung-in-münchen" width="300" height="162" class="alignright size-medium wp-image-4693" /></a> </p>
<div class="clear"></div>
<p><em>Foto: Fabian Ewald in München</em></p>
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		<title>Finally summer! Sumardagurinn fyrsti, today Icelanders celebrate the beginning of summer!</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 07:34:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotogruß]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer braucht schon vier Jahreszeiten, wenn auch zwei genügen. In Island gibt es weder Frühling noch Herbst. Nach einem langen, dunklen Winter feiern die Isländer heute den Sommeranfang, immer am ersten Donnerstag nach dem 18. April &#8211; und das im wahrsten Sinne des Wortes mit einem Feiertag! Sumardagurinn fyrsti! Dass an diesem Tag gelegentlich auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer braucht schon vier Jahreszeiten, wenn auch zwei genügen. In Island gibt es weder Frühling noch Herbst. Nach einem langen, dunklen Winter feiern die Isländer heute den Sommeranfang, immer am ersten Donnerstag nach dem 18. April &#8211; und das im wahrsten Sinne des Wortes mit einem Feiertag! Sumardagurinn fyrsti! Dass an diesem Tag gelegentlich auch noch Schneeflocken fallen, stört die Isländer nicht. Also: auf einen schönen isländischen Sommer &#8211; gleðilegt sumar!</p>
<p>English version:<br />
Who needs four seasons, although two are enough. In Iceland there are no spring and autumn. After a long, dark winter today the Icelanders celebrate the beginning of summer, always on the first Thursday after the 18th April &#8211; and they celebrate in the truest sense of the word with a official holiday! Sumardagurinn fyrsti! That on this day sometimes is snowing does not interfere the Icelanders. So have a beautiful Icelandic summer &#8211; gleðilegt sumar!</p>
<p><em>Some impression of my Icelandic summer:<br />
</em> <a href="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/04/1.jpg" rel="lightbox[4668]"><img src="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/04/1-150x150.jpg" alt="" title="1" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-4672" /></a><a href="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/04/2.jpg" rel="lightbox[4668]"><img src="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/04/2-150x150.jpg" alt="" title="2" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-4673" /></a><a href="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/04/3.jpg" rel="lightbox[4668]"><img src="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/04/3-150x150.jpg" alt="" title="3" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-4674" /></a><a href="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/04/4.jpg" rel="lightbox[4668]"><img src="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/04/4-150x150.jpg" alt="" title="4" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-4675" /></a><a href="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/04/5.jpg" rel="lightbox[4668]"><img src="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/04/5-150x150.jpg" alt="" title="5" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-4676" /></a><a href="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/04/6.jpg" rel="lightbox[4668]"><img src="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/04/6-150x150.jpg" alt="" title="6" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-4677" /></a><a href="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/04/7.jpg" rel="lightbox[4668]"><img src="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/04/7-150x150.jpg" alt="" title="7" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-4678" /></a><a href="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/04/8.jpg" rel="lightbox[4668]"><img src="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/04/8-150x150.jpg" alt="" title="8" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-4679" /></a><a href="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/04/9.jpg" rel="lightbox[4668]"><img src="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/04/9-150x150.jpg" alt="" title="9" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-4680" /></a><a href="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/04/10.jpg" rel="lightbox[4668]"><img src="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/04/10-150x150.jpg" alt="" title="10" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-4681" /></a><a href="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/04/11.jpg" rel="lightbox[4668]"><img src="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/04/11-150x150.jpg" alt="" title="11" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-4682" /></a><a href="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/04/12.jpg" rel="lightbox[4668]"><img src="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/04/12-150x150.jpg" alt="" title="12" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-4683" /></a></p>
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		<title>Post aus Island: Osterbräuche und das gleiche Recht für alle // mail from Iceland: Easter practices and one law for all</title>
		<link>http://tibauna.de/island/post-aus-island-osterbrauche-und-das-gleiche-recht-fur-alle-mail-from-iceland-easter-practices-and-one-law-for-all/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 08:23:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Briefwechsel zwischen Berlin und Nord-Island &#8211; heute mit Post von Myriam in Skeið! Ihre konsequente Kleinschreibung erklärt sie als Überbleibsel aus revoltierenden Studientagen. Und sie schreibt mir vom isländisch-deutschen Osterfest mit ihrer Familie: einem Mix aus deutschen und isländischen Osterbräuchen. Der Frühling ist in Nord-Island allerdings erst langsam zu spüren, noch herrschen beste Bedingungen zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Briefwechsel zwischen Berlin und Nord-Island &#8211; heute mit Post von Myriam in Skeið! Ihre konsequente Kleinschreibung erklärt sie als Überbleibsel aus revoltierenden Studientagen. Und sie schreibt mir vom isländisch-deutschen Osterfest mit ihrer Familie: einem Mix aus deutschen und isländischen Osterbräuchen. Der Frühling ist in Nord-Island allerdings erst langsam zu spüren, noch herrschen beste Bedingungen zum Skifahren und damit volles Haus bei Myriam. <em><a href="#english version">Here go to English version</a></em></p>
<p><a href="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/03/briefwechsel-logo.jpg" rel="lightbox[4642]"><img src="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/03/briefwechsel-logo-150x150.jpg" alt="" title="briefwechsel-logo" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-4407" /></a> <em>Skeið, 15. April 2012</em></p>
<p><strong>liebe tina,</strong><br />
ich fang beim ende an: meine kleinschreibung. das ist ein ueberbleibsel meiner akademischen laufbahn, die nach dem grundstudium auch schon ihr ende fand. ich studierte linguistik an der freien universitaet berlin, in der sogenannten rostlaube. in einer der vielen vorlesungen, kurse* lernte ich diesen &#8220;tick&#8221; kennen, der als rebellisches element in der schriftsprache galt. nach dem motto: gleiches recht fuer alle, daher alles klein. ich behalte es bei, weil ich das motto mag, und weil es das tippen zudem erleichtert ;-)<br />
&#8230;*fuer mich ein voelliges ueberangebot = ich sah den wald vor lauter baeumen nicht mehr, haette mir besser eine kleine uni aussuchen sollen, um dabei zu bleiben.</p>
<p>ich drueckte meinen gruenen daumen! hat´s geholfen? sind die samen auf deinem balkon angegangen? bei mir sind fast alle angegangen, aber noch fand ich keine zeit, im gewaechshaus aufzuraeumen = trockenes gestruepp raus, neue erde und duenger (da helfen meine pferde;) hinein, dann die kleinen pflaenzchen pikieren und hoffen, dass sie die umpflanzung gut ueberstehen. und natuerlich die naechste ladung samen aussaeen, denn nun kommen die bluemchen bald dran.</p>
<p>ostern liegt schon wieder hinter uns. wir hatten unverhofft nur selbstversorgergaeste bis samstag. eine skigruppe sagte ab, so waren wir allein, aber doch zu neunt, denn die familie, inklusive logi und inga líf, (m)amma und zwei freunde waren am ostersonntag alle hier versammelt. hast du eigentlich ingimars aelteste kinder, logi und inga líf, kennengelernt?<br />
wir mischten islaendische und deutsche osterbraeuche = es gab osterbrunch, wie meine ma es immer hielt. natuerlich mit eiersuchen und selbstgefaerbten, hartgekochten eiern. ueber der leckeren ostertafel hing ein zweig mit bunten eiern. allerdings nicht zum essen &#8211; die filzten máni und ich vor zwei jahren zusammen mit (m)amma; nun unser jaehrlicher osterschmuck mit zuwachs, denn die kinder basteln sehr kreativ im kindergarten. mir scheint, der eher auslaendische brauch, an ostern zweige zu behaengen und bunte eier, hasen etc. aufzuhaengen, ist zwar noch nicht wirklich usus, wird aber populaerer. hier ist es brauch, den kindern ein grosses, mit suessigkeiten gefuelltes schokoladenei zu schenken, in dem ueblicherweise noch auf einem beigefuegten zettelchen eine weisheit enthalten ist (aehnlich den glueckskeksen in chinesischen restaurants). erwachsene werden da auch gerne wieder zu kindern;) ach, das weisst du eh schon. ich erinnere mich wieder an einen beitrag von dir im blog &#8211; oder war das in deinem buch?</p>
<p>ueber mein politikinteresse in der alten heimat will ich dir nix vor-gauck-eln;) ich verfolge zwar das ein oder andere groessere ereignis &#8211; und dazu gehoerte auch die wahl des neuen bundespraesidenten &#8211; ansonsten bleibt es mehr beim schlagzeilen ueberfliegen. bin dir dankbar, wenn du mich auf dem laufenden haelst, denn eigentlich ist es mehr aus zeitmangel und dem &#8220;ausdenaugen-ausdemsinn&#8221;-syndrom, als aus desinteresse.<br />
fuer heute verabschiede ich mich und sende halb winterliche, halb fruehlingshafte gruesse aus dem tal. die naechsten tage bis anfang mai tauche ich gaenzlich hier am ende des tals unter, denn 3 skigruppen wollen vollversorgt werden. da bin ich fleissig am backen &#038; kochen. hoffentlich gibst keinen hals- oder beinbruch!</p>
<p>freu mich auf deine zeilen,<br />
bis wieder, <a href="http://blog.thule-tours.com/">myriam</a>.</p>
<p>ps: meine tastatur ist auf islaendische schreibweise eingestellt, daher keine umlaute, sondern ae, oe und ue. eigentlich sollte die umstellung auf deutsche tastatur nur ein mausklick sein &#8211; doch diese funktion ist bei meinem arg ueberholungsbeduerftigem laptop futsch. steckt also keine besondere philosophie dahinter.<br />
pps: auf meine erste uebersetzung und die esja-frauen, sowie heimweh komme ich ein andermal zurueck. das fuellt einen ganzen brief.</p>
<h3 id="english version">ENGLISH VERSION</h3>
<p><strong>Penfriends from Berlin and Northern Iceland</strong></p>
<div class="clear"></div>
<p><em>Skeið, 15th April 2012</em></p>
<p><strong>dear tina,</strong><br />
i shall start with the end: my case insensitivity &#8211; a leftover of my academic career. i studied linguistics at &#8220;freie universitaet berlin&#8221;. i addicted this kind of spleen in some of those manies lectures, classes*.  it has been used as an insurgent element at least in the german literary language, themed &#8220;one law for all&#8221; &#8211; no capital letters.<br />
i am keeping it on, as i like the slogan and besides it does ease the typewriting for me.<br />
&#8230;*for me it seemed to be such an oversupply, as we say in german: i did not see the forest for the trees. it would have better worked out for me at a less busy, more familial university.</p>
<p>so how are your sowing doing? i kept my green fingers crossed for you! i had luck, almost all sowing here was sucessful, but i could not find the time yet to prepare and clean up the greenhouse for the little plants and hope they stay alive aftur replanting them. before i can do that, i need to put some new soil and fertilizer in it. my horses do help here. well, i meant the fertilizer;)<br />
and then it is time for the next sowing: flowers and maybe pebbers. i am still learning, too.</p>
<p>eastern is already over. we had some self-catering guests, one group-cancelling. according to my guesthouse busyness not too good, but could load up my batteries and enjoyed being with my family and friends. we have been nine: mom is here, ingimar´s older kids, logi and inga líf, stayed with us and 2 friends came, too. did you ever met logi and inga líf?<br />
we mixed german and icelandic easter traditions: on late sunday morning we had an eastern brunch, as my mother used to have. of course we had egg hunt and coloured, hard-boiled eggs and an egg-decorated branch hang above the buffet. no eatable eggs, but felted ones, that máni, my mother and me felted two years ago &#8211; since then our annual easter decoration plus the lovely decoration crafted by máni and lea. it has not been popular in iceland to decorate that much around eastern, but it seems to get more popular. here they give one big chocolate-egg, which is filled with sweets and often keeps a note inside with a wisdom or a prevision (quite similar to these cookies they offer in chinese restaurants). grownups become likely children again;) but what am i telling you, you know that allready. i remember now an article in your blog &#8211; or was it in your book?</p>
<p>i have to admit that my knowledge about german politics has reached a minimum. but it is more because of a lack of time than because of a lack of interest. i am pleasured, if you keep me up-to-date.<br />
bye for now, i am sending you half-still-winter-, half-getting-springtime regards from our valley. until the beginning of may i am gone, i will hide here in the guesthouse-kitchen, baking and preparing breakfast, lunch and dinner for the next 3 weeks, taking care of 3 skiing groups. Hopefully no &#8220;hals-und beinbruch&#8221;, which would be a broken neck and leg, as we usually wish in german (but of course, it is not meant like this. it just means to have a great time on skis).</p>
<p>looking forward to reading your lines,<br />
<a href="http://blog.thule-tours.com/">myriam</a>.</p>
<p>ps: according to the german version &#8211; it should be easily possible to switch to a german keyboard and write proper german mutated vowels (&#8220;umlaute&#8221;), but this funtion is out of order, so i just use &#8220;ae&#8221;, &#8220;oe&#8221; and &#8220;ue&#8221; instead.<br />
pps: about the esja-women and homesickness in another letter, as it needs another for that:) </p>
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		<title>Ein Festival jagt das nächste: Grönland-Filmfestival &#8220;Greenland Eyes&#8221; in Berlin</title>
		<link>http://tibauna.de/film/ein-festival-jagt-das-nachste-gronland-filmfestival-greenland-eyes-in-berlin/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 10:43:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Grönland]]></category>

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		<description><![CDATA[Schnee und Eis so weit das Auge reicht. Robbenfangende Eskimos. Was weiß ich eigentlich über Grönland? Obwohl die größte Insel der Welt lediglich knapp 300 Kilometer von Island entfernt liegt, weiß ich außer Klischees nicht viel über Grönland. Umso mehr freue ich mich auf das Greenland Eyes Filmfestival von 24. bis 30. April in Berlin. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schnee und Eis so weit das Auge reicht. Robbenfangende Eskimos. Was weiß ich eigentlich über Grönland? Obwohl die größte Insel der Welt lediglich knapp 300 Kilometer von Island entfernt liegt, weiß ich außer Klischees nicht viel über Grönland. Umso mehr freue ich mich auf das <a href="http://greenlandeyes.com/">Greenland Eyes Filmfestival</a> von 24. bis 30. April in Berlin. Das Festival feiert Premiere und versucht erstmalig eine Bestandsaufnahme der noch jungen grönländischen Filmszene.<br />
Insgesamt 17 Filme sind im Berliner <a href="http://www.arsenal-berlin.de/index.php">Kino Arsenal</a> zu sehen. Zudem präsentieren sich grönländische Künstler wie die Schauspielerin und Erzählerin Makka Kleist; die Künstlerin Julie Edel Hardenberg zeigt eine Ausstellung mit fiktiven Filmplakaten und die Singer-Songwriterin Nive Nielsen gibt mit ihrer Band „The Deer Children“ ein Konzert.<br />
<a href="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/04/ivalo-frank-+-lill-anne-kör.jpg" rel="lightbox[4613]"><img src="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/04/ivalo-frank-+-lill-anne-kör-150x150.jpg" alt="" title="ivalo-frank-+-lill-anne-kör" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-4633" /></a> Organisiert wird Greenland Eyes von Regisseurin <a href="http://www.ivalofrank.com/">Ivalo Frank</a>, eine in Grönland geborene Dänin, die in Berlin lebt, und der Skandinavistin Lill-Ann Körber. Lill-Ann Körber hatte eine Lehrveranstaltung am Nordeuropa-Institut angeboten, zu der eine Exkursion nach Grönland gehörte. Christina Just, Studentin an der Humboldt-Universität Berlin, nahm daran teil – und entdeckte die grönländische Filmszene. Jetzt holen die Drei die wenigen grönländischen Filmschaffende und deren Werke nach Berlin.</p>
<div class="clear"></div>
<p><strong>PROGRAMMAUSSCHNITTE</strong><br />
<strong>Erste grönländische Komödie</strong><br />
„Hinnarik Sinnattunilu“(Hinnariks Traum) ist die erste grönländische Komödie. Der Regisseur Angajo Lennert-Sandgreen, der selbst in einer Doppelrolle als Hinnarik und sein schwuler Freund Zakarias auftritt, gehört zur jungen aufstrebenden Generation grönländischer Filmemacher. Trailer: <iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/5ujvuPVO7lM" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Erster grönländischer Horrorfilm</strong><br />
„Qaqqat Alanngui (Schatten in den Bergen)“ von Malik Kleist ist der erste grönländische Horrorfilm und der in Grönland populärste Film überhaupt – hinsichtlich der Zuschauerzahlen hat er sogar Titanic vom bisher unangefochtenen ersten Platz verdrängt. Bei Greenland Eyes feiert &#8220;Schatten in den Bergen&#8221; Deutschlandpremiere. Trailer (Grönländisch): <iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/Xn4cbTkr8Us" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Preisgekrönter Spielfilm</strong><br />
Inuk ist das grönländische Wort für Mensch (Plural: Inuit) und der Name des Helden dieses mehrfach preisgekrönten Spielfilms „Le Voyage d’Inuk (Inuks Reise)“ von Mike Magidson. Der Film ist bei Greenland Eyes zum ersten Mal in Deutschland zu sehen. Inuks Reise ist die Reise eines jungen Grönländers zu sich selbst und durch das heutige Grönland – zwischen hauptstädtischer Urbanität und Packeis, zwischen Hiphop und Robbenfang. Trailer: <iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/5fBkfXvhzTE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Historische Filme</strong><br />
Aber auch ältere Filme wie „Palos brudefærd (Palos Hochzeit)“ von Regisseur Friedrich Dalsheim aus dem Jahr 1934 sind zu sehen.  Zwei Rivalen kämpfen um die Liebe einer Frau. Der zur Zeit seines Erscheinens in Dänemark und im Ausland sehr populäre Film ist nach einem Drehbuch des grönländisch-dänischen Polarforschers Knud Rasmussen entstanden. Der Film kann als Mischung aus Spielfilm und ethnographischem Film bezeichnet werden. Trailer:<iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/UdW-HBUcfUE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Kleine Sensationen</strong><br />
„Tikeq, Qiterleq, Mikileraq, Eqeqqoq (Zeigefinger, Mittelfinger, Ringfinger, kleiner Finger)“ von Regisseur Ujarneq Fleischer ist der erste grönländische Film in Spielfilmlänge, der noch nie außerhalb Grönlands gezeigt worden ist und eigens für Greenland Eyes untertitelt wurde. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=avLHR65Khw4">Trailer</a> </p>
<p>Mitorganisatorin Ivalo Frank selbst interviewt in ihrem Film „Faith, Hope &#038; Greenland“ Hauptakteuren der Kulturszene in der Hauptstadt Nuuk und vermittelt eine Idee von aktuellen Debatten über eine kollektive Identität. In ihrem mehrfach ausgezeichneten Kurzfilm „Echoes“ erzählt sie von den Spuren, die amerikanische Airbases während des Kalten Krieges in ostgrönländischen Biografien und Landschaften hinterlassen haben.</p>
<p>Der Filmemacher Uusaqqak Qujaukitsoq zeigt „Lebende Bilder (Aulahuliat)“ aus Grönland, eine Collage aus raren Foto- und Filmdokumenten aus den Jahrzehnten nach der Zwangsumsiedlung der Einwohner von Thule zugunsten der US-amerikanischen Thule Airbase. Der Filmemacher ist Gründer der Initiative Hingitaq &#8217;53, die beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte vergeblich für eine Rückgabe des Landes an die umgesiedelten Inughuit eintrat. Der Dokumentarfilm ist noch nie außerhalb Grönlands gezeigt worden.<br />
<strong></p>
<p>INFORMATION</strong><br />
Filmfestival „Greenland Eyes“, 24. bis 30. April, im Kino Arsenal. Beim „Meet &#038; Greet“ am 28. April um 17 Uhr im Arsenal kann man die Filmemacher treffen. Das internationale Symposium findet am 27. April, 11 bis 16 Uhr, in der Humboldt-Uni, Dorotheenstraße 24, Raum 1.308, statt. Am 30. April gibt es um 21 Uhr ein Abschlusskonzert im „.HBC“, Karl-Liebknecht-Straße 9 (Mitte).<br />
Das <a href="http://greenlandeyes.com/wp-content/uploads/2012/04/greenlandeyes_program.pdf">Programm </a> im Internet: <a href="http://greenlandeyes.com/">www.greenlandeyes.com</a></p>
<p><em>Foto im Header © <a href="http://rieneuchs.dk/">Rie Neuchs</a></em></p>
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		<item>
		<title>Junge Lyrik aus Island &#8211; auch in Berlin</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 09:43:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Island]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Die isländische Literaturszene ist ausgesprochen vielfältig, dennoch sind die meisten in ihrem Heimatland schon anerkannten Lyriker in Deutschland gänzlich unbekannt. In der Lettrétage in Kreuzberg stellen am Mittwoch, 4. April, Jungpoeten aus Island ihre Lyrik vor. Juhu, noch mehr Island in Berlin! Die Lyriker Kári Páll Óskarsson, Haukur Már Helgason und Bergþóra Snæbjörnsdóttir lesen aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die isländische Literaturszene ist ausgesprochen vielfältig, dennoch sind die meisten in ihrem Heimatland schon anerkannten Lyriker in Deutschland gänzlich unbekannt. In der Lettrétage in Kreuzberg stellen am Mittwoch, 4. April, Jungpoeten aus Island ihre Lyrik vor.  Juhu, noch mehr Island in Berlin! Die Lyriker Kári Páll Óskarsson, Haukur Már Helgason  und  Bergþóra Snæbjörnsdóttir lesen aus ihren bisher veröffentlichten Gedichtbänden, zum anderen wird jedoch auch ein Blick auf vorliegende Übersetzungen gewährt. Die Schauspielerin Karen Sünder liest die deutsche Übersetzung.</p>
<p>Also morgen vorbeischauen und lauschen: Mittwoch, 4. April 2012, 19.30 Uhr, <a href="http://lettretage.de/">Lettrétage</a>, Methfesselstraße 23-25. Der Eintritt kostet fünf Euro, ermäßigt vier Euro.</p>
<p><strong>Die Jungen Lyriker aus Island:</strong><br />
<strong>Kári Páll Óskarsson </strong> (* 1981) studierte Englisch und Französisch an der Universität Island. Er arbeitet heute als Übersetzer für das isländische Außenministerium. Er veröffentlichte Gedichte, Gedichtübersetzungen, Artikel und Rezensionen in zahlreichen Zeitschriften. Es erschienen bisher zwei Gedichtbände: Oubliette (2007) und Með villidýrum (2008).</p>
<p><strong>Haukur Már Helgason</strong> (* 1978) gründete gemeinsam mit Eiríkur Örn Norðdahl das Dichterkollektiv Nýhil und publizierte auch unter diesem Label. Sein erster Roman Svavar Pétur &#038; 20. öldin (Svavar Pétur &#038; das 20. Jahrhundert) erschien im Jahr 2006. 2009 veröffentlichte er seinen letzten Gedichtband Rigningin gerir ykkur frjáls (Regen macht Euch frei). Helgason ist heute vor allem Filmemacher und präsentierte erst kürzlich seine gesellschaftskritische Doku &#8220;Ge9en&#8221; in Berlin. Er lebt zurzeit in Berlin, wo er Philosophie studiert und mit Literatur und Film experimentiert.</p>
<p><strong>Bergþóra Snæbjörnsdóttir </strong> (* 1985) studierte Psychologie und Kreatives Schreiben an der Universität Island. Sie nahm in ihrem Heimatland bereits an zahlreichen Lesungen und Kunstfestivals teil und war Gründungsmitglied von Utúr, einer neuen Plattform für Autoren und Künstler. Im Herbst 2011 veröffentlichte sie ihren ersten Gedichtband Daloon dagar (Daloon Tage). Derzeit lebt sie in Berlin, wo sie zusammen mit anderen Künstlern aus Berlin und Reykjavik an einem Performance-Projekt arbeitet.</p>
<p><strong>Karen Sünder</strong> studierte nach einer klassischen Ballettausbildung bei der Royal Academy of Dance Schauspiel in Paris und Berlin und absolvierte darüberhinaus ein Studium der Theaterwissenschaft und Komparatistik. Neben diversen freien Theaterprojekten führten sie Gastengagements unter anderem an die Städtischen Bühnen Münster, das Théâtre de l´Europe in Paris, die Bayreuther Festspiele und das Berliner Hebbel am Ufer. Seit 1999 lebt sie als freie Schauspielerin und Sprecherin in Berlin. Karen Sünder ist ausgebildete Studiosprecherin und nicht nur bei regelmäßigen Livelesungen zu hören, sondern auch in diversen Hörbuchproduktionen, sowie im Voiceover- und Synchronbereich. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Northzone: Musik und Filme aus Skandinavien in Berlin – Festival feiert Premiere und Island ist auch vertreten</title>
		<link>http://tibauna.de/island/northzone-musik-und-filme-aus-skandinavien-in-berlin-%e2%80%93-festival-feiert-premiere-und-island-ist-auch-vertreten/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 12:02:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Island]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Film und Musik passen gut zusammen – als Musik zum Film oder als Film über Musiker. Diese Kombination ist das Besondere am Northzone-Festival, das von 4. bis 8. April in Berlin erstmals stattfindet. Es präsentiert die Vorzüge von Independent Musik und innovativem Kino aus dem Norden Europas. „Wir zeigen dabei nicht nur aktuelle und innovative [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Film und Musik passen gut zusammen – als Musik zum Film oder als Film über Musiker. Diese Kombination ist das Besondere am Northzone-Festival, das von 4. bis 8. April in Berlin erstmals stattfindet. Es präsentiert die Vorzüge von Independent Musik und innovativem Kino aus dem Norden Europas. „Wir zeigen dabei nicht nur aktuelle und innovative Spielfilme – insbesondere von Newcomern –, sondern suchen für unser Programm gezielt Musikdokus“, erklärt Festivalleiterin Gudrun Matilde Holz im Interview; <em><a href="#Interview Gudrun Matilde Holz">Interview Gudrun Matilde Holz</a></em></p>
<div class="clear"></div>
<p><a href="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/04/Northzone_Poster.jpg" rel="lightbox[4550]"><img src="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/04/Northzone_Poster-210x300.jpg" alt="" title="Northzone_Poster" width="210" height="300" class="alignright size-medium wp-image-4562" /></a> Auch Island ist präsent im Festivalprogramm. Besonders hervorzuheben ist der Film &#8220;Árstíðir: You just have to know me“ von Lilja Häfele. Das Porträt über die Band Árstíðir ist der erste Dokumentarfilm in voller Länge der jungen Filmemacherin. Wie es zu dem Projekt kam, hat Lilja mir im Interview verraten; <em><a href="#Interview Lilja Häfele">Interview Lilja Häfele</a></em>. Während ihrer Dreharbeiten hatte ich sie in Island getroffen und als Filmemacherin <a href="http://tibauna.de/island/island-mit-und-ohne-ton-interview-mit-filmemacherin-anna-lilja-hafele-uber-gebardensprache-und-musikszene/">hier </a> porträtiert.<br />
Mit viel Liebe zu Island, den Menschen und der Natur der Insel, der Musikszene Reykjavíks und der Rolle von Musik im Leben der Isländer erzählt Lilja den Weg der Band Árstíðir. Sie gibt den Musikern viel Zeit – und es ist als Zuschauer, als hätte man den ganzen Tag mit diesen sympathischen, talentierten und leidenschaftlichen Menschen verbracht und ist eingetaucht in ihre Musik. Und ich war eine Dreiviertelstunde live wieder zurück in meinem geliebten Reykjavík &#8211; von dem ein Stück nach Berlin kommt.<br />
<em>Der Dokumentarfilm über die isländische Band Árstíðir wird am Samstag, 7. April, 20.15 Uhr, im Babylon Kino2 und Sonntag, 8. April, 21 Uhr, im Babylon Kino2 gezeigt. Die Band selbst spielt am Sonntag ab 21 Uhr im Lido: Die Formation produziert als sechsköpfige Band ein Klang-Amalgam aus Progrock, Indie, Country und isländischer Volksmusik: virtuos und orchestral wie Sigur Rós.</em></p>
<p>Offiziellen Webseite zum Film <a href="http://www.youjusthavetoknowofme.com/">www.youjusthavetoknowofme.com </a> und der Trailer:<br />
<iframe src="http://player.vimeo.com/video/21291880?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="500" height="281" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p>Wer nicht in Berlin ist oder an dem Wochenende keine Zeit hat, kann ihn sich für zwei Euro bei <a href="http://www.icelandiccinema.com/film/rstir-You-just-have-to-know-of-me?fb_comment_id=fbc_10150405458265915_22962700_10150764733800915#f7"> Icelandic Cinema Online </a> anschauen.</p>
<p>Auf dem Northzone-Festival wird auch der neue Konzertfilm <a href="http://www.sigur-ros.co.uk/band/disco/inni/">„Inni“ von Sigur Rós</a> gezeigt, „der die Performance von Sigur Rós nicht nur abbildet, sondern in eine eigene filmische Vision transponiert“, erklärt Gudrun Matilde Holz. Zu sehen ist auch der isländische Spielfilm „King´s Road“ (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=3B-Hb3y3pII">Trailer </a> mit dem deutschen Schauspieler Daniel Brühl), dessen Soundtrack u.a. von den Sugarcubes oder Lay Low stammt und der eine tragende Rolle spielt. Auch „Backyard“ ist zu sehen, über den ich auch hier im Blog schon berichtet habe.</p>
<p><strong><em>Ausführliche Infos zum Northzone-Festival sowie das komplette <a href="http://northzone.de/htmls/film_0604.html">Filmprogramm </a> und <a href="http://northzone.de/htmls/music_0404.html">Musikprogramm </a> gibt es auch auf <a href="http://northzone.de/index.html">northzone.de</a></em></strong></p>
<div class="clear"></div>
<h3 id="Interview Gudrun Matilde Holz">Interview Gudrun Matilde Holz</h3>
<p><a href="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/04/Gudrun-Holz-Northzone-Festi.jpg" rel="lightbox[4550]"><img src="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/04/Gudrun-Holz-Northzone-Festi-150x150.jpg" alt="" title="Gudrun-Holz-Northzone-Festi" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-4555" /></a> <em>Berlin ist voller kleiner Festivals – was ist das Besondere am Northzone-Festival?</em><br />
Northzone ist das einzige Festival in Berlin, das sich Kino und Musik aus Nordeuropa/Skandinavien widmet. Wir zeigen dabei nicht nur aktuelle und innovative Spielfilme – insbesondere von Newcomern –, sondern suchen für unser Programm gezielt Musikdokus. Denn das gesamte Programm steht für den künstlerischen engen Kontext, in dem Musik und Film aus Nordeuropa stehen. Für viele der Musiker spielt die visuelle Ebene ihrer Arbeit eine entscheidende Rolle, nicht nur in Form von Musikvideos. </p>
<p><em>Weshalb passen Film und Musik zusammen in ein Festival?</em><br />
Gerade aus Schweden, Island und Finnland – unseren Fokus-Ländern dieses Jahr – kommt seit Jahren originäre und spannende Musik und Filmkunst, die sich gerade in Berlin großer Beliebtheit erfreut. Für unser Festival bedeutet das, dass wir ganz unterschiedlich orientierte Publikumsgruppen zusammenbringen. Wer sich bisher für isländische Klangkunst interessiert, findet bei Northzone auch stylischen Pop aus Schweden oder schwarze Komödien aus Finnland.</p>
<p><em>Berlin ist beliebter Wohnort skandinavischer Künstler – was meinen Sie warum?</em><br />
Berlin ist die Schnittstelle zwischen Osteuropa/Skandinavien, und zahlreiche internationale Künstler haben ihren Arbeits- und Lebensmittelpunkt kurz- oder längerfristig hier. Die Bewohnerschaft der Stadt ist ausgeprägt multikulturell und multinational. Berlin ist eine Einwander-Stadt mit relativ toleranter und kunstaffiner Atmosphäre – diese Tradition wieder zu beleben ist der Stadt nach ihrer Blüte in den 1920er Jahren gelungen. Die Stadt verfügt noch immer – neben legendären Clubs und Veranstaltungsorten – über eine große und heterogene Anzahl an kleineren ambitionierten Konzert- und Kunstlocations. In einzelnen Stadtteilen eröffnen fast wöchentlich neue Galerien und Clubs. Dies alles illustriert, das die Stadt, neben – für Skandinavier – relativ erschwinglichen Mieten, ein großes Arsenal an Möglichkeiten für künstlerische Arbeit bietet.</p>
<p><em>Was ist das besondere Highlight beim diesjährigen Festival?</em><br />
Es gibt natürlich mehr als eines! Das finnische Line-Up des Eröffnungskonzerts, LCMDF und das Elektro-Dou Millenium, gehören dazu, aber auch die gerade vom Geheimtipp zum next big thing avancierende  schwedische Art-Pop Band Niki &#038; The Dove und der schwedische Skweee DJ Daniel Savio – last not least das isländische Soundart-Sextett Árstíðír bei ihrem ersten Berlin-Konzert! Im Filmprogramm sind der finnische urbane Roadmovie Sixpack ein Muss ebenso wie die Musikdoku Backyard, in der sich ein Who’s Who der isländischen Indiebands zum Gig im Garten trifft. </p>
<div class="clear"></div>
<h3 id="Interview Lilja Häfele">Interview Lilja Häfele</h3>
<p><a href="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/04/Lilja-Häfele-Filmemacherin.jpg" rel="lightbox[4550]"><img src="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/04/Lilja-Häfele-Filmemacherin-150x150.jpg" alt="" title="Lilja-Häfele-Filmemacherin" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-4559" /></a> <em>Wie ist die Idee zu dem Film entstanden?</em><br />
Eigentlich ist der Film durch einen Zufall entstanden, den neuen Medien youtube und facebook sei Dank. Ich hatte geplant, meine Islandreise 2010 mit einem Video-Blog zu begleiten. Ursprünglich habe ich nach jungen, in Deutschland unbekannten isländischen Bands gesucht, die mir möglicherweise für einen Video-Blog ihre Musik als Hintergrundmusik zur Verfügung stellen würden. So kam der Kontakt zu Árstíðir zustande. Ich lernte die Band kennen und entschied, ein kurzes Blogvideo über sie zu drehen; nur drei bis fünf Minuten lang. Die Dreharbeiten liefen wunderbar und ich filmte doch ein wenig mehr als geplant. Zurück in Deutschland spornte mich das Feedback meiner Freunde und Kollegen an, mehr aus dem Thema zu machen.</p>
<p><em>Und so bist du für einen längeren Dreh wieder nach Island geflogen?!</em><br />
Ja, ich war im Herbst und Winter 2010 noch mal in Island, fand wundervolle Teammitglieder und Unterstützer im Bereich Postpro und so konnten wir innerhalb der darauf folgenden Monate den Film fertig stellen. Insgesamt haben wir von dem ersten Treffen mit der Band bis zum Endergebnis genau ein Jahr daran gearbeitet.</p>
<p><em>Was bedeutet es für dich, dass dein Film jetzt auf dem Northzone-Festival in Berlin läuft?</em><br />
Es freut uns alle sehr! Natürlich zum Einen, weil es eine neue Möglichkeit ist, den Film überhaupt zu zeigen; bisher lief er in Lübeck und Reykjavík. Zum Anderen, weil das Festival ein Skandinavien liebendes und Musik interessiertes Publikum anspricht und der Film so genau dem Zuschauerkreis zugänglich wird, für den der Film gemacht ist- und nicht zuletzt, weil bei diesem Festival Árstíðir selbst einen Auftritt haben werden und so die Festivalbesucher die einzigartige Möglichkeit bekommen, den Film zu sehen und sich gleich im Anschluss selbst von der Band zu überzeugen.</p>
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		<title>„Monalisen der Vorstädte“: auch Frauen aus Reykjavík in der Fotoausstellung</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 17:18:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotoausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Porträt]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz-weiß]]></category>

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		<description><![CDATA[Schüchtern, auffordern, schön ohne einem Ideal zu entsprechen: So schauen die „Monalisen der Vorstädte“ den Betrachter an. Die Fotografen Ute und Werner Mahler haben in ihrem gleichnamigen Projekt Frauen in Liverpool, Minsk, Florenz, Berlin und Reykjavík porträtiert. Die Ausstellung habe ich bei meinem Besuch in Hamburg besucht: zu sehen bis 28. April in der Robert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schüchtern, auffordern, schön ohne einem Ideal zu entsprechen: So schauen die „Monalisen der Vorstädte“ den Betrachter an. Die Fotografen Ute und Werner Mahler haben in ihrem gleichnamigen Projekt Frauen in Liverpool, Minsk, Florenz, Berlin und Reykjavík porträtiert. Die Ausstellung habe ich bei meinem Besuch in Hamburg besucht: zu sehen bis 28. April in der <a href="http://www.robertmorat.de/ausstellung.html">Robert Morat Galerie</a>. Absolut sehenswert und ein spannendes Fotoprojekt! <em><a href="#english version">Here go to English version</a></em></p>
<p>Birna, Adda, Nanna aus Reykjavík gehören zu den porträtierten Frauen – zwischen Stadt und Land, zwischen Kind und Frau,  Mädchen am Übergang. Drei Jahre lang sind Ute und Werner Mahler durch Europa gereist und haben in den Vorstädten Mädchen und Frauen angesprochen, die ein gewisses Geheimnis wie die berühmte Mona Lisa versprüht haben. Mädchen, die etwas Rätselhaftes, Zeitloses im Gesicht hatten, haben sie dann in ihrer natürlichen Umgebung, zwischen Gebäuden und Wiesen fotografiert – allerdings mit einer Ausrüstung wie sie früher in alten Fotoateliers verwendet wurde: eine alte Plattenkamera, ein schwarzes Tuch, ein dreibeiniges Stativ und ein Hocker, ohne Lehnen aber mit anmontierter Kopfstütze. Auf diesem Hocker nahmen die Mädchen Platz und deuteten ein Lächeln an, wie das berühmte Vorbild auf dem Renaissancegemälde.</p>
<p><em>Ein kurzer Film zeigt die Arbeitsweise:</em><br />
<iframe src="http://player.vimeo.com/video/28192558?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="300" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe><br />
Und noch ein <a href="http://www.rbb-online.de/stilbruch/archiv/stilbruch_vom_25_08/monalisen_der_vorstaedte.suggestion.true.htx">Beitrag vom rbb</a> zum Projekt.</p>
<p>30 der Porträts sind in einem <a href="http://meier-mueller.com/Monalisen_de.html">Bildband im Verlag Meier und Mülle</a>r erschienen. Das Buch enthält eine erweiterte und aktuellere Auswahl, begleitet von einem Text des Architekten und Publizisten Wolfgang Kil.<br />
Die ersten „Monalisen der Vorstädte“ wurden im Rahmen der Ostkreuz-Ausstellung „Die Stadt. Vom Werden und Vergehen“ gezeigt. Für ihre „Monalisen“ haben die Mahlers den Kunstpreis Fotografie der Lotto Brandenburg 2011 erhalten.</p>
<p><strong>Zu den Fotografen:</strong><br />
Ute und Werner Mahler, beide 60 Jahre jung, gehören zu den renommiertesten DDR-Fotografen. Nach der Wende haben sie die Fotografenagentur Ostkreuz sowie die <a href="http://www.ostkreuzschule.de/index.php?page=Ute-Werner-Mahler-Monalisen">Ostkreuzschule für Fotografie</a> mitbegründet. Die „Monalisen der Vorstadt“ ist ihre erste gemeinsame Arbeit.<br />
<a href="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/03/Monalisen-der-Vorstädte-1.jpg" rel="lightbox[4519]"><img src="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/03/Monalisen-der-Vorstädte-1-150x150.jpg" alt="" title="Monalisen-der-Vorstädte-1" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-4536" /></a><a href="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/03/Monalisen-der-Vorstädte-2.jpg" rel="lightbox[4519]"><img src="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/03/Monalisen-der-Vorstädte-2-150x150.jpg" alt="" title="Monalisen-der-Vorstädte-2" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-4537" /></a><a href="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/03/Monalisen-der-Vorstädte-3.jpg" rel="lightbox[4519]"><img src="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/03/Monalisen-der-Vorstädte-3-150x150.jpg" alt="" title="Monalisen-der-Vorstädte-3" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-4538" /></a></p>
<div class="clear"></div>
<h3 id="english version">ENGLISH VERSION</h3>
<p><strong>Photoexhibition &#8220;Mona Lisas of the suburbs&#8221; </strong><br />
Shy and confident, without the ideal of beauty: These are the &#8220;Mona Lisas of the suburbs&#8221;. The photographers Ute and Werner Mahler photographed young women in transition, who are living between city and countryside, between being a child and being a woman. The girls are from Liverpool, Minsk, Florence, Berlin and also Reykjavik. I saw the exhibition during my last visit in Hamburg in the Robert Morat Galerie &#8211; it´s to see til 28th of April.</p>
<p>Birna, Adda, Nanna from Reykjavik are portrayed. To produce the body of work, the Mahlers spent three years traveling across Europe, meeting their &#8220;Mona Lisas&#8221; in Liverpool, Minsk, Florence, Reykjavik and Berlin. Going to the suburbs, they waited for girls that had something mysterious and timeless in their faces. They portrayed them in their own surroundings, between buildings and meadows, with an equipment used mostly in old photo studios: a plate camera, a black cloth, a tripod and a stool with a head rest. The girls took a seat on this stool and hinted at a smile, just like the model in the famous Renaissance painting.</p>
<p><em>Short film of production:</em><br />
<iframe src="http://player.vimeo.com/video/28192558?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="300" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p>The first &#8220;Mona Lisas of the suburbs&#8221; were shown as part of the Ostkreuz exhibition &#8220;The City. Becoming and Decaying&#8221;. The <a href="http://meier-mueller.com/Monalisen.html">book published by Meier and Mueller </a> contains a new and expanded selection of photographs and a text by architect and author Wolfgang Kil. Ute and Werner Mahler were awarded last year&#8217;s &#8220;Kunstpreis Fotografie&#8221; by Lotto Brandenburg for &#8220;Mona Lisas&#8221;. </p>
<p><strong>About the photographers:</strong><br />
Ute and Werner Mahler are amongst the most famous East German photographers. After Germany&#8217;s reunification, they co-founded the photography agency Ostkreuz and the Ostkreuz School of Photography. &#8220;Mona Lisas of the suburbs&#8221; is their first collaboration.</p>
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		<title>Post aus Berlin: über grüne Daumen, Joachim Gauck und die Buchmesse in Leipzig</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 09:28:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briefwechsel]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Island]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>

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		<description><![CDATA[Briefwechsel zwischen Berlin und Nord-Island &#8211; heute mit Post von mir an Myriam in Skeið über meine Lesung während der Leipziger Buchmesse, die Wahl Joachim Gaucks zum neuen Bundespräsidenten, deutsche Frauen in Island und den grünen Daumen beim Anbau von Kräutern. Here go to English version Berlin, 22. März 2012 Liebe Myriam, mir ist das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Briefwechsel zwischen Berlin und Nord-Island &#8211; heute mit Post von mir an Myriam in Skeið über meine Lesung während der Leipziger Buchmesse, die Wahl Joachim Gaucks zum neuen Bundespräsidenten, deutsche Frauen in Island und den grünen Daumen beim Anbau von Kräutern. <em><a href="#english version">Here go to English version</a></em></p>
<p><a href="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/03/briefwechsel-logo.jpg" rel="lightbox[4497]"><img src="http://tibauna.de/wp-content/uploads/2012/03/briefwechsel-logo-150x150.jpg" alt="" title="briefwechsel-logo" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-4407" /></a> <em>Berlin, 22. März 2012</em></p>
<p>Liebe <strong><a href="http://blog.thule-tours.com/">Myriam</a></strong>,<br />
mir ist das Wasser im Munde zusammengelaufen, als ich von deinen Kräutern und Tomaten aus eigenem Anbau gelesen haben – so dass ich am Wochenende bei grandiosen 20 Grad mit dem Gärtnern auf meinem Balkon begonnen habe. Jetzt schick mir deinen grünen Daumen, damit das Grünzeug auch bei mir so gut gedeiht! Fortschritte macht immerhin schon mal mein Sprechtraining – und ich habe bei meiner ersten Frühjahrslesung in Leipzig während der Buchmesse letzte Woche kleine Erfolge gespürt. Höllisch aufgeregt war ich trotzdem. Doch ich fühlte mich wenigstens ein kleines Stückchen sicherer und habe den Abend viel bewusster gestaltet und wahrgenommen. Es beginnt mehr und mehr Spaß zu machen! Vielleicht steckt ja doch eine kleine Rampensau in mir.<br />
Apropos Island-Buch: Ich habe jetzt endlich das Buch „Der Zuhörer“ von Ingibjörg Hjartardóttir gelesen, dass du übersetzt hast. Eine wunderbare Geschichte, traurig und schön zugleich. Und auch wenn es ein Roman ist, klingen das Schicksal und die Lebenswege der deutschen Frauen durch, die damals nach dem Krieg auf die isländischen Höfe gekommen sind – zwar freiwillig, aber irgendwie auch nicht. Hast du eigentlich in Island mal eine dieser älteren deutschen Frauen kennengelernt? Wie krass muss es für sie damals gewesen sein, nach Island, meist auf einsame Bauernhöfe, zu fremden Menschen zu kommen! Wenn ich mich an meine erste Zeit in Island erinnere… nachdem die erste Abenteuerlust und Neugier verflogen waren, hat mich das Heimweh doch auch manchmal sehr geschüttelt. Doch wir haben ganz andere Möglichkeiten und Bedingungen als die Menschen vor 60 Jahren – wenn ich allein an die grandiose Erfindung Internet, ans Mailen und Skypen denke…<br />
Doch so weit muss ich gar nicht schauen, um das eigene, privilegierte Leben ohne Krieg, in Reichtum und in Freiheit vor Augen geführt zu bekommen. Am Sonntag ist Joachim Gauck zum neuen Bundespräsidenten gewählt worden &#8211; der Isländische Botschafter Gunnar Snorri Gunnarsson war live dabei, teilt die Botschaft von Island in Berlin mit. Gaucks Antrittsrede hat mir das verdeutlicht: Aufgewachsen in der DDR hat er erst mit 50 Jahren zum ersten Mal frei gewählt! Und auf den Tag genau 22 Jahre später ist er der erste Mann in unserer Republik. Hast du in Island von der Wahl etwas mitbekommen und verfolgst du die deutsche Politik ein bisschen? Hier in Berlin ist es manchmal ein komisches Gefühl, wenn ich mir vorstelle, dass nur wenige Kilometer entfernt plötzlich diejenige Politik gemacht wird und die Ereignisse stattfinden, von denen ich bisher immer aus der Ferne mitbekommen habe.<br />
Was ganz Praktisches noch: Wieso hast du den Brief an mich komplett in Kleinbuchstaben verfasst? Das ist zumindest keine typisch isländische Sitte!</p>
<p>Frühlingshafte Grüße aus dem Straßencafé in Börlin,<br />
Tina</p>
<h3 id="english version">ENGLISH VERSION</h3>
<p><strong>Penfriends from Berlin and Northern Iceland</strong></p>
<div class="clear"></div>
<p>Dear <a href="http://blog.thule-tours.com/">Myriam</a>,<br />
my mouth was watering when I read about your herbs and tomatoes from your own garden &#8211; so last weekend at 20 degree I have started gardening on my balcony. Now send me your green fingers! But my speaking training makes progress &#8211; and I was on my first reading this year in Leipzig during the book fair last week. I was fluttering, but I felt a little bit more confidently. So I have made the evening much more aware for me. It begins to make more and more fun! Perhaps there is a little limelight hog in me.<br />
Speaking of Iceland-book:  I&#8217;ve finally read the book &#8220;The Listener&#8221; by Ingibjörg Hjartardóttir that you have translated. A sad and beautiful story at once. And even if it is a novel it describes the fates and lives of German women, who to Iceland after the Second World War. Did you actually know one of these older German women? It has been heavily in Iceland at that time, on solitary farms in a foreign country. If I remember my first time in Iceland after the first adventure and curiosity are gone I was homesick sometimes. But we have very different opportunities and conditions than people 60 years ago – when I think of the magnificent invention world wide web, email and skype &#8230;<br />
But I have not even looking so far to see out own privileged life without war, wealth and freedom in mind. On last Sunday, Joachim Gauck been elected as the new Federal  President – and Icelandice Ambassador Gunnar Snorri Gunnarsson was present, the Embassy of Iceland in Berlin informed. Gauck&#8217;s inaugural speech gave me the highlights: Grew up in East Germany he hasn´t voted free at the first time until the age of 50! And exactly 22 years after he is  the first man in our republic. Do you have you noticed on the election? Here in Berlin sometimes I´ve a strange feeling when I imagine that only a few kilometers away the policy is shape.<br />
Something practical at the end: Why did you wrote the letter to me in lower-case? At least that is not typical Icelandic style!</p>
<p>warmest greetings from a street café in Börlin,<br />
Tina</p>
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