Hohoho und skál! Wie Isländer sich auf Weihnachten einstimmen

Es schmeckt malzig, etwas süßlich nach Karamell und ist dunkelbraun mit einer weißen Haube. Das isländische Weihnachtsbier ist da! Und wie die Isländer sind, nutzen sie die Gelegenheit gleich zum Feiern. Mindestens zwanzig Nikoläuse in rotem Mantel, mit Zipfelmütze und teils mit Rauschebart sind am Wochenende den Laugavegur, die Haupteinkaufsstraße in Reykjavíks Innenstadt, entlang gezogen. Jede Kneipe, jede Bar wurde gestürmt.
Ich saß im Café Hemmi & Valdi bei einem Konzert – das kurzerhand unterbrochen wurde. Die gesamte Gästeschar bekam das erste Jólabjór dieser Saison in die Hand gedrückt und musste mit vor die Tür auf die Straße kommen. Auf dem schmalen Bürgersteig hatten die Nikoläuse schon im Halbrund Position bezogen – und schmetterten inbrünstig ein isländisches Weihnachtslied nach dem anderen. Vor allem der Dirigent der Männerschar war in seinem Element. Alle Isländer trällerten kräftig mit. Sogar der abendliche Autokorso stoppte, Fensterscheiben wurden herunter gelassen und die Autoinsassen sangen ebenfalls mit. Nach zehn Minuten war der Spuk vorbei. Alle hatten ein Lächeln im Gesicht und ein Jólabjór in der Hand – und die Bandmitglieder haben ihre Instrumente genommen und drinnen weiter gespielt. Das gibt es nur in Island, wo Alkohol ziemlich teuer und nur in einigen Bars, Restaurants, Kneipen und speziellen Alkoholläden verkauft wird! Skál í Jólabjór!

English version

Hohoho and skál! How Icelanders get in the right Christmas mood
It tastes malty, slightly sweet caramel and is dark brown with a white hood. The Icelandic Christmas beer is here! And the Icelanders take this opportunity to celebrate. At least twenty Santa Claus in a red coat, stocking cap and beard move along Laugavegur, the main shopping street in Reykjavík’s city center. Every bar was stormed. I sat in the café Hemmi & Valdi at a concert – which was abruptly interrupted. The first Jólabjór this season was pressed into each hand and the crowd had to come out of the street. On the narrow sidewalk, the Santas had been based on half-round position – and fervently blared an Icelandic Christmas song after another. In particular, the conductor of the group of men was in his element. All Icelanders warbled away. Even the evening motorcade stopped, the windows were left down and the occupants of the car singing along too. After ten minutes was all over. Everyone had a smile on face and a Jólabjór in hand – and the band members took their instruments and continued to play inside. It is only in Iceland, where alcohol is rather expensive and only a few bars, restaurants, bars and liquor stores special is on sale! Skal í Jólabjór!

Es schmeckt malzig, etwas süßlich nach Karamell und ist dunkelbraun mit einer weißen Haube. Das isländische Weihnachtsbier ist da! Und wie die Isländer sind, nutzen sie die Gelegenheit gleich zum Feiern. Mindestens zwanzig Nikoläuse in rotem Mantel, mit Zipfelmütze und teils mit Rauschebart sind am Wochenende den Laugavegur, die Haupteinkaufsstraße in Reykjavíks Innenstadt, entlang gezogen. Jede Kneipe, jede Bar wurde gestürmt.
Ich saß im Café Hemmi & Valdi bei einem Konzert – das kurzerhand unterbrochen wurde. Die gesamte Gästeschar bekam das erste Jólabjór dieser Saison in die Hand gedrückt und musste mit vor die Tür auf die Straße kommen. Auf dem schmalen Bürgersteig hatten die Nikoläuse schon im Halbrund Position bezogen – und schmetterten inbrünstig ein isländisches Weihnachtslied nach dem anderen. Vor allem der Dirigent der Männerschar war in seinem Element. Alle Isländer trällerten kräftig mit. Sogar der abendliche Autokorso stoppte, Fensterscheiben wurden herunter gelassen und die Autoinsassen sangen ebenfalls mit. Nach zehn Minuten war der Spuk vorbei. Alle hatten ein Lächeln im Gesicht und ein Jólabjór in der Hand – und die Bandmitglieder haben ihre Instrumente genommen und drinnen weiter gespielt. Das gibt es nur in Island, wo Alkohol ziemlich teuer und nur in einigen Bars, Restaurants, Kneipen und speziellen Alkoholläden verkauft wird! Skál í Jólabjór!

English version

Hohoho and skál! How Icelanders get in the right Christmas mood
It tastes malty, slightly sweet caramel and is dark brown with a white hood. The Icelandic Christmas beer is here! And the Icelanders take this opportunity to celebrate. At least twenty Santa Claus in a red coat, stocking cap and beard move along Laugavegur, the main shopping street in Reykjavík’s city center. Every bar was stormed. I sat in the café Hemmi & Valdi at a concert – which was abruptly interrupted. The first Jólabjór this season was pressed into each hand and the crowd had to come out of the street. On the narrow sidewalk, the Santas had been based on half-round position – and fervently blared an Icelandic Christmas song after another. In particular, the conductor of the group of men was in his element. All Icelanders warbled away. Even the evening motorcade stopped, the windows were left down and the occupants of the car singing along too. After ten minutes was all over. Everyone had a smile on face and a Jólabjór in hand – and the band members took their instruments and continued to play inside. It is only in Iceland, where alcohol is rather expensive and only a few bars, restaurants, bars and liquor stores special is on sale! Skal í Jólabjór!

Der Vulkan Eldfell belebt die Westmänner Inseln

Eigenwillig trotzen die Westmänner Inseln den Sturmtiefs vor der isländischen Südküste. Zwar ist es hier dank Golfstrom immer etwas wärmer als auf der Hauptinsel. Dafür weht hier aber stets der stärkste Wind. Auf der Südspitze Stórhöfði der Insel Heimaey, der größten und einzig bewohnten Insel des Archipels Westmänner, steht die windreichste Wetterstation Europas. Vielleicht machen diese Umstände die Bewohner von Vestmanna so eigenwillig – so dass die anderen Isländer gelegentlich den Kopf schütteln über ihre Landsleute auf den Westmänner Inseln. Immerhin hatten die dort rund 4000 Einwohner schon mal überlegt, von Island unabhängig zu werden. Here go to English version
Die leichte Verschrobenheit kann aber auch daher rühren, dass die Westmänner noch mehr als andere Isländer es gewohnt sind, mit Widrigkeiten zu Recht zu kommen. So lebt der Vulkanausbruch von 1973, bei dem die Lava einige Straßenzüge unter sich begraben hat, bis heute in der Stadt weiter. Es ist gespenstisch und zugleich faszinierend am nördlichen Rand durch die Stadt zu gehen, den haushohen erkalteten Lavastrom dicht an den verschont gebliebenen Häusern direkt vor Augen. An manchen Stellen sind eingedrückte Hausruinen sichtbar – eindrucksvolle Mahnmale der Macht und Kraft der Natur. Vor fünf Jahren ist das Projekt „Pompeji des Nordens“ gestartet worden. Ein ganzer Straßenzug sollte ausgegraben und zur Touristenattraktion werden. Die Ausgrabungsstätte sollte überdacht werden, um der Verwitterung entgegen zu wirken. Jedoch fehlt das Geld. Derzeit liegt das Projekt auf Eis. Man kann jedoch entlang eines Grabens durch die Lava laufen, an einigen Stellen sind Tafeln aufgestellt mit Fotos der Häuser, die an dieser Stelle verschüttet sind.
Glücklicherweise ist damals niemand ums Leben gekommen, alle Bewohner wurden rechtzeitig evakuiert. Stetig floss das heiße, flüssige Gestein damals in Richtung Hafen. Die Fischerboote waren wegen des schlechten Wetters am Vortag des 23. Januar 1973 nicht ausgefahren. So wurde von den Booten aus die Lava mit Meerwasser gekühlt und der Fluss gestoppt, so dass das Hafenbecken nicht zu klein wurde.

Doch so unheimlich das Szenario in der Stadt ist, so beeindruckend ist die Aussicht vom Kraterrand des Eldfell: Von dort ist genau zu sehen, wie nah die Lava der Stadt kam und wo neues Land entstanden ist. Bei klarer Sicht reicht der Blick bis Vík. Und der Ausbruch des Eyafjallajökull im Frühjahr dieses Jahres, nur elf Kilometer Luftlinien entfernt, war von hier aus quasi aus der ersten Reihe zu bestaunen, wie Ruth Zohlen uns vorschwärmt. Die Deutsche lebt seit fast 30 Jahren in Vestmanna, betreibt ein Gästehaus und kennt die Insel und den Vulkan wie ihre Westentasche.
Mit ihr machen wir uns früh morgens auf, die Wärme des Vulkans Eldfell hautnah zu erfahren. Wir steigen bis zum Kraterrand. Dort ist das Gestein wunderschön rot. Ruth kennt die Stellen, legt einige Steine zur Seite und vergräbt eine runde Blechdose in einem Loch. 20 Minuten später genießen wir das köstlichste selbst gebackene Brot: gebacken durch die Hitze des Vulkans. „Wenn man nur etwa einen Meter gräbt, ist es um die 450 Grad heiß“, weiß Ruth. An diesem stürmischen Morgen mit gefühlten 15 Grad minus bäckt die Hitze nicht nur das Brot, sondern wärmt uns auch den Po auf den handwarmen Steinen.

Die Westmänner Inseln liegen wie der Eyjafjallajökull auf der aktiven Vulkanzone auf dem mittelatlantischen Rücken. So konnte sich 1963 ein weiteres einzigartiges Naturschauspiel abspielen: Südlich von Heimaey tat sich plötzlich der Meersboden auf, heißes Gestein aus dem Erdinneren wurde ausgespuckt bis die Insel Surtsey entstand. Seitdem steht die Insel unter Naturschutz, dient Wissenschaftler zu Forschungszwecken wie schnell Leben entsteht und sich entwickelt. Niemand darf ansonsten Surtsey betreten. Empfehlenswert dazu der Artikel in „mare“: „Labor des Lebens“.

Die Zeit vergeht rasend schnell auf Heimaey – obwohl die Insel gerade mal 13 Quadratkilometer groß ist, gibt es viel zu entdecken und erleben. Selbst als wir mit der Fähre die Insel verlassen und durch die enge Mündung zwischen Eldfell-Lava und riesigen Felsen fahren, trumpfen die Westmänner noch mit einer Attraktion auf. In der Klettsvík-Bucht zwischen den knubbeligen, steilen Felsen sind Überreste des Geheges von Keiko sichtbar. Der Orka, bekannt als „Free Willy“ aus dem gleichnamigen Film, hat dort am Rand des Fischerhafens bis vor wenigen Jahren abgeschottet von der Außenwelt gelebt. Ein stabiles Netz trennte die Bucht vom offenen Ozean. 1979 war der Wal an der isländischen Ostküste gefangen worden. Ein örtliches Aquarium war die erste Station seiner Odyssee durch die Menschenwelt. Über das kanadische Ontario gelangte der Wal 1985 nach Mexiko City. In einem Vergnügungspark balancierte Keiko Bälle bis er von einem Talentscout Hollywoods entdeckt wurde – die ganze Geschichte der Odysee des Schwertwals nachzulesen im Magazin Spiegel.

English version

The volcano Eldfell revives the Westman Islands
Idiosyncratic the Westman Islands brave the storm downs offshore the south coast of Iceland. While thanks to the Gulf Stream it is always a bit warmer than on the main island. But it blows always the strongest wind. On the southern point Stórhöfði of the island Heimaey, the largest and only inhabited island of the archipelago’s Westman Islands, is the highest wind weather station in Europe. Perhaps these circumstances the people of Vestmanna do so idiosyncratic – so the other Icelanders sometimes shake their heads over their compatriots on the Westman Islands. The 4000 residents had thought to become independent from Iceland.
The slight eccentricity can also stem from the fact that the people of Vestmanna are used to come with adversity and rightly more than other Icelanders. So the volcanic eruption of 1973, in which the lava has buried a few blocks between them, is still alive in the city. It is spooky and fascinating at the same moment walking through the city, the towering lava close to the remaining houses in front of his eyes. In some places depressed house ruins are visible – impressive monuments of power and force of nature. Five years ago the project “Pompei of the North” started. An entire street was dug up and be a tourist attraction. The archaeological site should be considered to act contrary to the weathering. But there is not enough money. Currently the project is stopped. But you can walk along a trench through the lava, in some places are tables set up with photos of the houses that were buried here. Fortunately, at that time no one was killed, all residents were evacuated in time. Continuously flowing the hot, molten rock at that time for the habour. The fishing boats were still in harbour because the bad weather the day before the 23rd January 1973. From the boats the lava cooled with sea water and stopped the flow, so that the dock not spill.
But as scary scenario in the city is so impressive is the view from the crater of Eldfell: from there is exactly to see how close the lava came to the town and were new country was born. On a clear day the view extends to Vik. And the outbreak of Eyafjallajökull earlier this year, only eleven kilometers away, was to marvel at here, Ruth Zohlen raves. The German has been living for almost 30 years in Vestmanna, manage a guesthouse.
Early in the morning we begin to experience the volcano Eldfell. We climb to the crater rim. There the rocks are beautifully red. Ruth knows the locations, sets aside a few stones and buried a round tin can in a hole. 20 minutes later, we enjoy the most delicious homemade bread baked by the heat of the volcano. “If you just dig a meter, it’s 450 degrees hot”, says Ruth. On that stormy day with wind chill minus 15 degrees, the heat not only bakes the bread, but also warms our butts.
The Westman Islands are like the Eyjafjallajökull on the active volcanic zone on the Mid-Atlantic Ridge. 1963 was another unique spectacle of nature: South of Heimaey hot rock from inside the earth was spat came to the island of Surtsey. Since the island is a nature reserve, scientists used for research purposes, how fast life is formed and develops. No one may otherwise enter Surtsey.
Time goes very fast on Heimaey – although the island is just 13 square kilometers in size, there is much to discover and experience. Even after leaving as the ferry to the island and pass through the narrow entrance between Eldfell lava and huge rocks, there is another attraction. In the Klettsvík Bay are ruins of the enclosure from Keiko. The orca, known as “Free Willy” from the film, has there lived isolated from the outside world. A stable network separated the bay from the open ocean. In 1979, the Icelandic whale had been caught in the eastern coast. A local aquarium was the first stop on his odyssey through the human world. About the Canadian Ontario in 1985, after the whale reached Mexico City. In an amusement park, Keiko balanced balls until he was discovered by a talent scout in Hollywood.

Eigenwillig trotzen die Westmänner Inseln den Sturmtiefs vor der isländischen Südküste. Zwar ist es hier dank Golfstrom immer etwas wärmer als auf der Hauptinsel. Dafür weht hier aber stets der stärkste Wind. Auf der Südspitze Stórhöfði der Insel Heimaey, der größten und einzig bewohnten Insel des Archipels Westmänner, steht die windreichste Wetterstation Europas. Vielleicht machen diese Umstände die Bewohner von Vestmanna so eigenwillig – so dass die anderen Isländer gelegentlich den Kopf schütteln über ihre Landsleute auf den Westmänner Inseln. Immerhin hatten die dort rund 4000 Einwohner schon mal überlegt, von Island unabhängig zu werden. Here go to English version
Die leichte Verschrobenheit kann aber auch daher rühren, dass die Westmänner noch mehr als andere Isländer es gewohnt sind, mit Widrigkeiten zu Recht zu kommen. So lebt der Vulkanausbruch von 1973, bei dem die Lava einige Straßenzüge unter sich begraben hat, bis heute in der Stadt weiter. Es ist gespenstisch und zugleich faszinierend am nördlichen Rand durch die Stadt zu gehen, den haushohen erkalteten Lavastrom dicht an den verschont gebliebenen Häusern direkt vor Augen. An manchen Stellen sind eingedrückte Hausruinen sichtbar – eindrucksvolle Mahnmale der Macht und Kraft der Natur. Vor fünf Jahren ist das Projekt „Pompeji des Nordens“ gestartet worden. Ein ganzer Straßenzug sollte ausgegraben und zur Touristenattraktion werden. Die Ausgrabungsstätte sollte überdacht werden, um der Verwitterung entgegen zu wirken. Jedoch fehlt das Geld. Derzeit liegt das Projekt auf Eis. Man kann jedoch entlang eines Grabens durch die Lava laufen, an einigen Stellen sind Tafeln aufgestellt mit Fotos der Häuser, die an dieser Stelle verschüttet sind.
Glücklicherweise ist damals niemand ums Leben gekommen, alle Bewohner wurden rechtzeitig evakuiert. Stetig floss das heiße, flüssige Gestein damals in Richtung Hafen. Die Fischerboote waren wegen des schlechten Wetters am Vortag des 23. Januar 1973 nicht ausgefahren. So wurde von den Booten aus die Lava mit Meerwasser gekühlt und der Fluss gestoppt, so dass das Hafenbecken nicht zu klein wurde.

Doch so unheimlich das Szenario in der Stadt ist, so beeindruckend ist die Aussicht vom Kraterrand des Eldfell: Von dort ist genau zu sehen, wie nah die Lava der Stadt kam und wo neues Land entstanden ist. Bei klarer Sicht reicht der Blick bis Vík. Und der Ausbruch des Eyafjallajökull im Frühjahr dieses Jahres, nur elf Kilometer Luftlinien entfernt, war von hier aus quasi aus der ersten Reihe zu bestaunen, wie Ruth Zohlen uns vorschwärmt. Die Deutsche lebt seit fast 30 Jahren in Vestmanna, betreibt ein Gästehaus und kennt die Insel und den Vulkan wie ihre Westentasche.
Mit ihr machen wir uns früh morgens auf, die Wärme des Vulkans Eldfell hautnah zu erfahren. Wir steigen bis zum Kraterrand. Dort ist das Gestein wunderschön rot. Ruth kennt die Stellen, legt einige Steine zur Seite und vergräbt eine runde Blechdose in einem Loch. 20 Minuten später genießen wir das köstlichste selbst gebackene Brot: gebacken durch die Hitze des Vulkans. „Wenn man nur etwa einen Meter gräbt, ist es um die 450 Grad heiß“, weiß Ruth. An diesem stürmischen Morgen mit gefühlten 15 Grad minus bäckt die Hitze nicht nur das Brot, sondern wärmt uns auch den Po auf den handwarmen Steinen.

Die Westmänner Inseln liegen wie der Eyjafjallajökull auf der aktiven Vulkanzone auf dem mittelatlantischen Rücken. So konnte sich 1963 ein weiteres einzigartiges Naturschauspiel abspielen: Südlich von Heimaey tat sich plötzlich der Meersboden auf, heißes Gestein aus dem Erdinneren wurde ausgespuckt bis die Insel Surtsey entstand. Seitdem steht die Insel unter Naturschutz, dient Wissenschaftler zu Forschungszwecken wie schnell Leben entsteht und sich entwickelt. Niemand darf ansonsten Surtsey betreten. Empfehlenswert dazu der Artikel in „mare“: „Labor des Lebens“.

Die Zeit vergeht rasend schnell auf Heimaey – obwohl die Insel gerade mal 13 Quadratkilometer groß ist, gibt es viel zu entdecken und erleben. Selbst als wir mit der Fähre die Insel verlassen und durch die enge Mündung zwischen Eldfell-Lava und riesigen Felsen fahren, trumpfen die Westmänner noch mit einer Attraktion auf. In der Klettsvík-Bucht zwischen den knubbeligen, steilen Felsen sind Überreste des Geheges von Keiko sichtbar. Der Orka, bekannt als „Free Willy“ aus dem gleichnamigen Film, hat dort am Rand des Fischerhafens bis vor wenigen Jahren abgeschottet von der Außenwelt gelebt. Ein stabiles Netz trennte die Bucht vom offenen Ozean. 1979 war der Wal an der isländischen Ostküste gefangen worden. Ein örtliches Aquarium war die erste Station seiner Odyssee durch die Menschenwelt. Über das kanadische Ontario gelangte der Wal 1985 nach Mexiko City. In einem Vergnügungspark balancierte Keiko Bälle bis er von einem Talentscout Hollywoods entdeckt wurde – die ganze Geschichte der Odysee des Schwertwals nachzulesen im Magazin Spiegel.

English version

The volcano Eldfell revives the Westman Islands
Idiosyncratic the Westman Islands brave the storm downs offshore the south coast of Iceland. While thanks to the Gulf Stream it is always a bit warmer than on the main island. But it blows always the strongest wind. On the southern point Stórhöfði of the island Heimaey, the largest and only inhabited island of the archipelago’s Westman Islands, is the highest wind weather station in Europe. Perhaps these circumstances the people of Vestmanna do so idiosyncratic – so the other Icelanders sometimes shake their heads over their compatriots on the Westman Islands. The 4000 residents had thought to become independent from Iceland.
The slight eccentricity can also stem from the fact that the people of Vestmanna are used to come with adversity and rightly more than other Icelanders. So the volcanic eruption of 1973, in which the lava has buried a few blocks between them, is still alive in the city. It is spooky and fascinating at the same moment walking through the city, the towering lava close to the remaining houses in front of his eyes. In some places depressed house ruins are visible – impressive monuments of power and force of nature. Five years ago the project “Pompei of the North” started. An entire street was dug up and be a tourist attraction. The archaeological site should be considered to act contrary to the weathering. But there is not enough money. Currently the project is stopped. But you can walk along a trench through the lava, in some places are tables set up with photos of the houses that were buried here. Fortunately, at that time no one was killed, all residents were evacuated in time. Continuously flowing the hot, molten rock at that time for the habour. The fishing boats were still in harbour because the bad weather the day before the 23rd January 1973. From the boats the lava cooled with sea water and stopped the flow, so that the dock not spill.
But as scary scenario in the city is so impressive is the view from the crater of Eldfell: from there is exactly to see how close the lava came to the town and were new country was born. On a clear day the view extends to Vik. And the outbreak of Eyafjallajökull earlier this year, only eleven kilometers away, was to marvel at here, Ruth Zohlen raves. The German has been living for almost 30 years in Vestmanna, manage a guesthouse.
Early in the morning we begin to experience the volcano Eldfell. We climb to the crater rim. There the rocks are beautifully red. Ruth knows the locations, sets aside a few stones and buried a round tin can in a hole. 20 minutes later, we enjoy the most delicious homemade bread baked by the heat of the volcano. “If you just dig a meter, it’s 450 degrees hot”, says Ruth. On that stormy day with wind chill minus 15 degrees, the heat not only bakes the bread, but also warms our butts.
The Westman Islands are like the Eyjafjallajökull on the active volcanic zone on the Mid-Atlantic Ridge. 1963 was another unique spectacle of nature: South of Heimaey hot rock from inside the earth was spat came to the island of Surtsey. Since the island is a nature reserve, scientists used for research purposes, how fast life is formed and develops. No one may otherwise enter Surtsey.
Time goes very fast on Heimaey – although the island is just 13 square kilometers in size, there is much to discover and experience. Even after leaving as the ferry to the island and pass through the narrow entrance between Eldfell lava and huge rocks, there is another attraction. In the Klettsvík Bay are ruins of the enclosure from Keiko. The orca, known as “Free Willy” from the film, has there lived isolated from the outside world. A stable network separated the bay from the open ocean. In 1979, the Icelandic whale had been caught in the eastern coast. A local aquarium was the first stop on his odyssey through the human world. About the Canadian Ontario in 1985, after the whale reached Mexico City. In an amusement park, Keiko balanced balls until he was discovered by a talent scout in Hollywood.

Invasion der Papageientaucher in Vestmanna auf Heimaey

Sie trinken Rotwein, stricken Schals aus grüner Wolle, essen Hamburger, Eis und Hotdogs und weisen den Touristen den Weg durch die Stadt: In Westmänner, die Stadt auf der Insel Heimaey, wimmelt es von Papageientauchern. Restaurants sind nach ihnen benannt. Im Andenkenladen zieren sie Schnapsgläschen, Tassen und Schlüsselanhänger. Auf Wegweisern für Touristen zeigen die Vögel mit ihren rot-gelb-weißen Schnäbeln den Weg. Here go to English version
Heimaey mit rund 4000 Einwohnern ist die einzige bewohnte Insel der 15 Inseln des Archipels Vestmannaeyjar vor der Südküste Island. Die Insel ist gerade mal 13 Quadratkilometer groß – aber hat einiges zu bieten. Zum einen brütet hier im Sommer die größte Papageientaucher-Kolonie Islands, weshalb wohl die ganze Stadt mit diesem Pfund wuchert. Die vielen Papageientaucher an jeder Ecke haben mich zu dieser kleinen Fotoserie animiert.
Mehr über die Insel und Attraktionen der Westmänner Inseln beschreibe ich in einem weiteren Artikel in den nächsten Tagen.

English version

Invasion of the puffins on Heimaey
They drink red wine, knit scarves made of green wool, eat hamburgers, hot dogs and ice and show the tourists the way through the city: city Westman on Westman islands is populated by puffins. Restaurants are named of them. In the gift shop they adorn brandy glasses, mugs and key chains. On signposts for tourists the birds show the way with their red, yellow and white beaks. Heimaey with about 4,000 inhabitants is the only inhabited island of the Vestmannaeyjar archipelago of 15 islands in the south of Iceland. The island is just 13 square kilometers in size – but has a lot to offer. In summer the largest puffin colony in Iceland breet here, so probably the whole town overgrown with the pound. The puffins all over in town have encouraged me to this little series of photos.
More about the island and attractions of the Westman Islands, I describe in another article in the next few days.

Sie trinken Rotwein, stricken Schals aus grüner Wolle, essen Hamburger, Eis und Hotdogs und weisen den Touristen den Weg durch die Stadt: In Westmänner, die Stadt auf der Insel Heimaey, wimmelt es von Papageientauchern. Restaurants sind nach ihnen benannt. Im Andenkenladen zieren sie Schnapsgläschen, Tassen und Schlüsselanhänger. Auf Wegweisern für Touristen zeigen die Vögel mit ihren rot-gelb-weißen Schnäbeln den Weg. Here go to English version
Heimaey mit rund 4000 Einwohnern ist die einzige bewohnte Insel der 15 Inseln des Archipels Vestmannaeyjar vor der Südküste Island. Die Insel ist gerade mal 13 Quadratkilometer groß – aber hat einiges zu bieten. Zum einen brütet hier im Sommer die größte Papageientaucher-Kolonie Islands, weshalb wohl die ganze Stadt mit diesem Pfund wuchert. Die vielen Papageientaucher an jeder Ecke haben mich zu dieser kleinen Fotoserie animiert.
Mehr über die Insel und Attraktionen der Westmänner Inseln beschreibe ich in einem weiteren Artikel in den nächsten Tagen.

English version

Invasion of the puffins on Heimaey
They drink red wine, knit scarves made of green wool, eat hamburgers, hot dogs and ice and show the tourists the way through the city: city Westman on Westman islands is populated by puffins. Restaurants are named of them. In the gift shop they adorn brandy glasses, mugs and key chains. On signposts for tourists the birds show the way with their red, yellow and white beaks. Heimaey with about 4,000 inhabitants is the only inhabited island of the Vestmannaeyjar archipelago of 15 islands in the south of Iceland. The island is just 13 square kilometers in size – but has a lot to offer. In summer the largest puffin colony in Iceland breet here, so probably the whole town overgrown with the pound. The puffins all over in town have encouraged me to this little series of photos.
More about the island and attractions of the Westman Islands, I describe in another article in the next few days.

Through the lens: Iceland-photographs that fascinate and inspire me

Die einzigartige Natur Islands schreit geradezu danach, die Kamera auszupacken und die faszinierenden Naturschauspiele von Wasserfällen, Geysiren, heißen Quellen, Gletschern und Lava fotografisch und filmisch festzuhalten. Aber auch die Menschen, die in und mit dieser rauen Natur leben, sind beeindruckend. Es gibt unzählige Profi- und Hobbyfotografen, die Island auf Fotos gebannt haben. Ich möchte hier meine ganz persönliche Auswahl an Fotografen vorstellen, deren Fotografien von Island sowie ihre Leidenschaft zur Fotografie mich faszinieren, berühren und inspirieren. Schlicht, melancholisch, ruhig, häufig schwarz-weiß, oft in einem grafischen Stil – beim Zusammenstellen meiner Fotografen-Favoriten fallen mir diese Gemeinsamkeiten auf, die mir besonders gefallen. Here go to English version

Olgeir Andresson: Seine Spezialität sind Nordlichter, denen er intensiv auf der Spur ist. Dabei riskiert er auch mal einen Beinbruch auf der Suche nach dem richtigen Standpunkt, ein Nordlicht aufzunehmen.

Ragnar Axelsson: Legendär unter isländischen Fotografen ist Ragnar Axelsson, Künstlername RAX. Seine Bilder in schwarz-weiß erzählen Geschichten vom Leben und Überleben in den nordischen Ländern Island, Grönland, Färöer Inseln – absolut beeindruckende Porträts und Landschaftsaufnahmen.

Olaf Otto Becker: Fotograf und Designer aus Lübeck, zeichnet mit Licht und zeigt melancholische, stille Island-Fotos in seinem nominierten Fotobuch „Under the nordic light“. Für seinen Bildband mit Grönland-Fotografien „Broken line“ ist er ausgezeichnet worden.

Peter Christmann: Zu Peter Christmann und seinen Fotografien habe ich eine ganz besondere Verbindung: Mit ihm durfte ich meine erste Fototour durch Island machen. Dabei habe ich mich von seiner Begeisterung und Liebe zu dem Land und der Fotografie anstecken lassen. Während des Fotografie- und Grafik Design-Studiums in Kassel hat Peter Island für sich selbst entdeckt – und es wurde zu seinem Traumland. Folglich verfasste er seine Diplomarbeit über dieses Land, das er mittlerweile seit mehr als 20 Jahren bereist – seit 1995 auch mit seinen Gästen seiner Reiseagentur Carpediem-unterwegs-in-der-natur.

Alfred Ehrhardt: Bereits 1984 verstorbener Fotograf und Dokumentarfilmer, der sich 1938 in Island mit Fotografien abstrakter Landschaftsdetails auf die Suche nach elementaren Gestaltungen der Urkräfte begeben hat.

Rebekka Guðleifsdóttir: Rebekka Guðleifsdóttir ist eine in Island beheimatete Fotografin, die vor allem durch ihre Selbstporträts in der Foto-Community Flickr bekannt wurde. Besonders finde ich die oft witzigen Ideen ihrer Selbstporträts.

Stuart Hall: Stuart Hall zeigt Islands Natur in bemerkenswerte farbenfrohe, abstrakte und surreale Landschaftsaufnahmen (see: abstract landscape) Stuart Hall hat an der School of Print in Leicaster studiert, der zahlreiche Preise gewonnen hat.

Sigurþór Hallbjörnsson: Tankstellen, Orte, abgefutterte Kantinentabletts: Die kunstvollen Serien (see: books) von Sigurþór Hallbjörnsson, Künstlername Spessi, eröffnen für mich mal einen anderen, augenzwinkernden Blick auf Island. Sie bringen mich immer wieder zum Schmunzeln.

Hugi Hlynsson: Die Fotografien den 19-jährigen Isländers können als einfach, aber dadurch absolut authentisch und klar beschrieben werden. Gerade seine Landschaftsaufnahmen finde ich melancholisch-schön.

Josef Hoflehner: Der Österreicher ist Autodidakt – und inzwischen als internationaler Star der FineArt-Fotografie gefeiert. Seine langzeitbelichteten Schwarzweißfotografien verschiedenster Städte und Länder, darunter auch Island, leben von wenigen Elementen formaler Strenge, sie sind Kunst der Reduktion bis hin zur absoluten Abstraktion.

Bjarki Reyr: Es sind auch nicht nur die spektakulären Panoramen, die in Island zeigenswert sind. Bjarkis Details geben wunderschön die isländischen Natur wieder, für mich mit einem sehr liebenswerten Blick. Der Isländer hat in Melbouren/Australien drei Jahre Fotojournalismus studiert, ist viel gereist und seit 2003 freischaffender Fotograf in Island. Wunderbare Serien sind “The other Iceland”, Schwarz-weiß-Fotografien vom Pferdeabtrieb sowie vom Wetter gezeichnete Wellblechhütte.

Michael Schlegel: Seine Fotografien habe ich erst kürzlich entdeckt. Das Genre des erst 23 Jahre alten Autodidakten sind Landschaftsaufnahmen, auch von Island (see: portfolio iceland). Tiefes Schwarz macht seine Fotografien düsterer, aber auch mystischer. Besonders beeindruckend finde ich, mit welcher Konsequenz Michael Schlegel seinen Weg verfolgt – dazu empfehle ich das Interview auf dem Blog Kwerfeldein (Interview auf Deutsch).

Sigurgeir Sigurjónsson: Sigurgeir Sigurjónsson hat zahlreiche Island-Fotobücher veröffentlicht. Eines meiner Lieblingsbücher ist „Isländer“, das er zusammen mit der Schriftstellerin Unnur Jökulsdóttir gemacht hat. Darin stellen sie isländische Familien oder Persönlichkeiten vor und erzählen in Bildern und Texten alltägliche Geschichten aus dem isländischen Leben. Ein auffallendes Projekt von Sigurjónsson ist zudem “Earthward“, in dem er die Farben und Formen der Insel aus der Luft zeigt und märchenhafte Fotos schafft – das Buch ist noch im Entstehungsprozess.

Simon Sticker: Simon Sticker arbeitet als freier Dokumentarfotograf, -filmer und Multimediaproduzent mit einem Schwerpunkt auf Afrika. Aber er hat auch Island besucht und erzählt für mich mit seinen Fotos die Geschichte vom Leben weniger Menschen auf der naturbeladenen Insel.

Welcher Fotograf begeistert dich mit seinen Island-Fotografien?

English version

The unique nature of Iceland is actually crying out to photographing and filming the fascinating natural wonders of waterfalls, geysers, hot springs, glaciers and lava. But also the people who live in and with this harsh nature are amazing. There are countless professional and amateur photographers who have captured on Iceland photos. I would like to present my personal selection of photographers, who fascinate, touch and inspire me with their photographs and their passion for photography. Simple, melancholic, quiet, often black and white, often in a graphic style – these are the commons when I compiling my favorite photographs.

Olgeir Andresson: Andresson specialty are Northern Lights, where he is working hard to track. He risked sometimes a broken leg in search for the right position to take a north light.

Ragnar Axelsson: Legendary among Icelandic photographer is Ragnar Axelsson, artist name RAX. His pictures in black and white telling stories of life and survival in the Nordic countries of Iceland, Greenland, Faroe Islands – absolutely stunning portraits and landscapes. In addition, Rax is photojournalist at the largest Icelandic daily newspaper Morgungblaðið.

Olaf Otto Becker: Olaf Otto Becker, photographer and designer from Lübeck, is drawing with light and shows melancholy, silent Iceland photos in his nominated photo book “Under the Nordic light”. For his book “Broken line” with Greenland photographs he has been awarded.

Peter Christmann: Peter Christmann and his photographs have a very special place in my heart: With him I make my first photo tour in Iceland. He has infected me with his enthusiasm and love for the country and the photography. While the photography and graphic design studies Peter has discovered Iceland for himself – and it became his dream land. Consequently, he wrote his thesis on this land he now traveled for more than 20 years – since 1995 by his own travel agency Carpediem-unterwegs-in-der-natur.

Alfred Ehrhardt: photographer and documentary filmmaker, who travel to Iceland in 1938 in search of elementary design of primal forces in photographing abstract landscapes details.

Rebekka Guðleifsdóttir: Guðleifsdóttir is a photographer based in Iceland, which has been known primarily by their self-portraits in the photo community Flickr. In particular, I find the ideas of her self-portraits often funny.

Stuart Hall: Stuart Hall shows the Icelandic nature in remarkable colorful, abstract and surreal pictures http://www.stuarthallphoto.com/ (see abstract landscape) Stuart Hall has studied at the School of Print in Leicaster and won numerous awards.

Sigurþór Hallbjörnsson: Gas stations, places, emptied cafeteria plates: the series of artist Spessi opened for me anothers and winking views of Iceland. (Http://www.spessi.com/ see books). They always make me smile again.

Hugi Hlynsson: The photographs of the 19-year-old Icelander can be described as simple, but are in this way as completely authentic and clear. I find beautiful his melancholy landscape photographs.

Josef Hoflehner: Hoflehner from Austria is autodidact – and now celebrated as an international star of the fine art photography. His long-time exposed black and white photographs of various cities and countries, including Iceland, live on a few elements of formal rigor, they are art of the reduction to the point of abstraction.

Bjarki Reyr: Bjarki Reyr (born 1975 in Iceland) completed a three year photojournalism / fine-art degree at PSC in Melbourne, Australia in 2000 years, based there for 6 years. Now freelancing in Iceland since 2003. He traveled and photographe extensively in Australia and Iceland, also in: Namibia, Greenland, Canada, Czech Republic, USA, UK, Wales and Thailand. I especially like his wonderful series “The other Iceland”, black and white photographs of horses and one of the weather-beaten shack. There are not only spectacular views in Iceland which are worth displaying. Bjarkis details give back the beautiful Icelandic nature for me with a very lovely view.

Michael Schlegel: Michael Schlegel´s photographs I have discovered recently. The genre of the 23 years old autodidact are landscape shots, even from Iceland (see portfolio) http://www.michaelschlegel.com/ Deep Black makes his photographs darker, but also mystical. Particularly impressive is how Michael Schlege consistently pursued his way (interview just in German: http://kwerfeldein.de/index.php/2010/11/06/michael-schlegel-im-interview/)

Sigurgeir Sigurjónsson: Sigurjónsson has published several photo books. One of my favorite books is “Icelanders”, which he made together with the writer Unnur Jökulsdóttir. In it they introduce Icelandic families or personalities and tell stories from the Icelandic daily life in pictures and texts. A striking project is also Sigurjónsson “Earthward” in which he shows the colors and shapes of the island from the air and creates fabulous photos – the book is still in the development process.

Simon Sticker: Simon Sticker is a freelance documentary photographer, filmmaker and multimedia producer with a focus on Africa. But he also has visited Iceland and told with his photos the story of life and fewer people on the nature island.

Which photographer are you excited? You have your own Favorites of pictures of Iceland?

Die einzigartige Natur Islands schreit geradezu danach, die Kamera auszupacken und die faszinierenden Naturschauspiele von Wasserfällen, Geysiren, heißen Quellen, Gletschern und Lava fotografisch und filmisch festzuhalten. Aber auch die Menschen, die in und mit dieser rauen Natur leben, sind beeindruckend. Es gibt unzählige Profi- und Hobbyfotografen, die Island auf Fotos gebannt haben. Ich möchte hier meine ganz persönliche Auswahl an Fotografen vorstellen, deren Fotografien von Island sowie ihre Leidenschaft zur Fotografie mich faszinieren, berühren und inspirieren. Schlicht, melancholisch, ruhig, häufig schwarz-weiß, oft in einem grafischen Stil – beim Zusammenstellen meiner Fotografen-Favoriten fallen mir diese Gemeinsamkeiten auf, die mir besonders gefallen. Here go to English version

Olgeir Andresson: Seine Spezialität sind Nordlichter, denen er intensiv auf der Spur ist. Dabei riskiert er auch mal einen Beinbruch auf der Suche nach dem richtigen Standpunkt, ein Nordlicht aufzunehmen.

Ragnar Axelsson: Legendär unter isländischen Fotografen ist Ragnar Axelsson, Künstlername RAX. Seine Bilder in schwarz-weiß erzählen Geschichten vom Leben und Überleben in den nordischen Ländern Island, Grönland, Färöer Inseln – absolut beeindruckende Porträts und Landschaftsaufnahmen.

Olaf Otto Becker: Fotograf und Designer aus Lübeck, zeichnet mit Licht und zeigt melancholische, stille Island-Fotos in seinem nominierten Fotobuch „Under the nordic light“. Für seinen Bildband mit Grönland-Fotografien „Broken line“ ist er ausgezeichnet worden.

Peter Christmann: Zu Peter Christmann und seinen Fotografien habe ich eine ganz besondere Verbindung: Mit ihm durfte ich meine erste Fototour durch Island machen. Dabei habe ich mich von seiner Begeisterung und Liebe zu dem Land und der Fotografie anstecken lassen. Während des Fotografie- und Grafik Design-Studiums in Kassel hat Peter Island für sich selbst entdeckt – und es wurde zu seinem Traumland. Folglich verfasste er seine Diplomarbeit über dieses Land, das er mittlerweile seit mehr als 20 Jahren bereist – seit 1995 auch mit seinen Gästen seiner Reiseagentur Carpediem-unterwegs-in-der-natur.

Alfred Ehrhardt: Bereits 1984 verstorbener Fotograf und Dokumentarfilmer, der sich 1938 in Island mit Fotografien abstrakter Landschaftsdetails auf die Suche nach elementaren Gestaltungen der Urkräfte begeben hat.

Rebekka Guðleifsdóttir: Rebekka Guðleifsdóttir ist eine in Island beheimatete Fotografin, die vor allem durch ihre Selbstporträts in der Foto-Community Flickr bekannt wurde. Besonders finde ich die oft witzigen Ideen ihrer Selbstporträts.

Stuart Hall: Stuart Hall zeigt Islands Natur in bemerkenswerte farbenfrohe, abstrakte und surreale Landschaftsaufnahmen (see: abstract landscape) Stuart Hall hat an der School of Print in Leicaster studiert, der zahlreiche Preise gewonnen hat.

Sigurþór Hallbjörnsson: Tankstellen, Orte, abgefutterte Kantinentabletts: Die kunstvollen Serien (see: books) von Sigurþór Hallbjörnsson, Künstlername Spessi, eröffnen für mich mal einen anderen, augenzwinkernden Blick auf Island. Sie bringen mich immer wieder zum Schmunzeln.

Hugi Hlynsson: Die Fotografien den 19-jährigen Isländers können als einfach, aber dadurch absolut authentisch und klar beschrieben werden. Gerade seine Landschaftsaufnahmen finde ich melancholisch-schön.

Josef Hoflehner: Der Österreicher ist Autodidakt – und inzwischen als internationaler Star der FineArt-Fotografie gefeiert. Seine langzeitbelichteten Schwarzweißfotografien verschiedenster Städte und Länder, darunter auch Island, leben von wenigen Elementen formaler Strenge, sie sind Kunst der Reduktion bis hin zur absoluten Abstraktion.

Bjarki Reyr: Es sind auch nicht nur die spektakulären Panoramen, die in Island zeigenswert sind. Bjarkis Details geben wunderschön die isländischen Natur wieder, für mich mit einem sehr liebenswerten Blick. Der Isländer hat in Melbouren/Australien drei Jahre Fotojournalismus studiert, ist viel gereist und seit 2003 freischaffender Fotograf in Island. Wunderbare Serien sind “The other Iceland”, Schwarz-weiß-Fotografien vom Pferdeabtrieb sowie vom Wetter gezeichnete Wellblechhütte.

Michael Schlegel: Seine Fotografien habe ich erst kürzlich entdeckt. Das Genre des erst 23 Jahre alten Autodidakten sind Landschaftsaufnahmen, auch von Island (see: portfolio iceland). Tiefes Schwarz macht seine Fotografien düsterer, aber auch mystischer. Besonders beeindruckend finde ich, mit welcher Konsequenz Michael Schlegel seinen Weg verfolgt – dazu empfehle ich das Interview auf dem Blog Kwerfeldein (Interview auf Deutsch).

Sigurgeir Sigurjónsson: Sigurgeir Sigurjónsson hat zahlreiche Island-Fotobücher veröffentlicht. Eines meiner Lieblingsbücher ist „Isländer“, das er zusammen mit der Schriftstellerin Unnur Jökulsdóttir gemacht hat. Darin stellen sie isländische Familien oder Persönlichkeiten vor und erzählen in Bildern und Texten alltägliche Geschichten aus dem isländischen Leben. Ein auffallendes Projekt von Sigurjónsson ist zudem “Earthward“, in dem er die Farben und Formen der Insel aus der Luft zeigt und märchenhafte Fotos schafft – das Buch ist noch im Entstehungsprozess.

Simon Sticker: Simon Sticker arbeitet als freier Dokumentarfotograf, -filmer und Multimediaproduzent mit einem Schwerpunkt auf Afrika. Aber er hat auch Island besucht und erzählt für mich mit seinen Fotos die Geschichte vom Leben weniger Menschen auf der naturbeladenen Insel.

Welcher Fotograf begeistert dich mit seinen Island-Fotografien?

English version

The unique nature of Iceland is actually crying out to photographing and filming the fascinating natural wonders of waterfalls, geysers, hot springs, glaciers and lava. But also the people who live in and with this harsh nature are amazing. There are countless professional and amateur photographers who have captured on Iceland photos. I would like to present my personal selection of photographers, who fascinate, touch and inspire me with their photographs and their passion for photography. Simple, melancholic, quiet, often black and white, often in a graphic style – these are the commons when I compiling my favorite photographs.

Olgeir Andresson: Andresson specialty are Northern Lights, where he is working hard to track. He risked sometimes a broken leg in search for the right position to take a north light.

Ragnar Axelsson: Legendary among Icelandic photographer is Ragnar Axelsson, artist name RAX. His pictures in black and white telling stories of life and survival in the Nordic countries of Iceland, Greenland, Faroe Islands – absolutely stunning portraits and landscapes. In addition, Rax is photojournalist at the largest Icelandic daily newspaper Morgungblaðið.

Olaf Otto Becker: Olaf Otto Becker, photographer and designer from Lübeck, is drawing with light and shows melancholy, silent Iceland photos in his nominated photo book “Under the Nordic light”. For his book “Broken line” with Greenland photographs he has been awarded.

Peter Christmann: Peter Christmann and his photographs have a very special place in my heart: With him I make my first photo tour in Iceland. He has infected me with his enthusiasm and love for the country and the photography. While the photography and graphic design studies Peter has discovered Iceland for himself – and it became his dream land. Consequently, he wrote his thesis on this land he now traveled for more than 20 years – since 1995 by his own travel agency Carpediem-unterwegs-in-der-natur.

Alfred Ehrhardt: photographer and documentary filmmaker, who travel to Iceland in 1938 in search of elementary design of primal forces in photographing abstract landscapes details.

Rebekka Guðleifsdóttir: Guðleifsdóttir is a photographer based in Iceland, which has been known primarily by their self-portraits in the photo community Flickr. In particular, I find the ideas of her self-portraits often funny.

Stuart Hall: Stuart Hall shows the Icelandic nature in remarkable colorful, abstract and surreal pictures http://www.stuarthallphoto.com/ (see abstract landscape) Stuart Hall has studied at the School of Print in Leicaster and won numerous awards.

Sigurþór Hallbjörnsson: Gas stations, places, emptied cafeteria plates: the series of artist Spessi opened for me anothers and winking views of Iceland. (Http://www.spessi.com/ see books). They always make me smile again.

Hugi Hlynsson: The photographs of the 19-year-old Icelander can be described as simple, but are in this way as completely authentic and clear. I find beautiful his melancholy landscape photographs.

Josef Hoflehner: Hoflehner from Austria is autodidact – and now celebrated as an international star of the fine art photography. His long-time exposed black and white photographs of various cities and countries, including Iceland, live on a few elements of formal rigor, they are art of the reduction to the point of abstraction.

Bjarki Reyr: Bjarki Reyr (born 1975 in Iceland) completed a three year photojournalism / fine-art degree at PSC in Melbourne, Australia in 2000 years, based there for 6 years. Now freelancing in Iceland since 2003. He traveled and photographe extensively in Australia and Iceland, also in: Namibia, Greenland, Canada, Czech Republic, USA, UK, Wales and Thailand. I especially like his wonderful series “The other Iceland”, black and white photographs of horses and one of the weather-beaten shack. There are not only spectacular views in Iceland which are worth displaying. Bjarkis details give back the beautiful Icelandic nature for me with a very lovely view.

Michael Schlegel: Michael Schlegel´s photographs I have discovered recently. The genre of the 23 years old autodidact are landscape shots, even from Iceland (see portfolio) http://www.michaelschlegel.com/ Deep Black makes his photographs darker, but also mystical. Particularly impressive is how Michael Schlege consistently pursued his way (interview just in German: http://kwerfeldein.de/index.php/2010/11/06/michael-schlegel-im-interview/)

Sigurgeir Sigurjónsson: Sigurjónsson has published several photo books. One of my favorite books is “Icelanders”, which he made together with the writer Unnur Jökulsdóttir. In it they introduce Icelandic families or personalities and tell stories from the Icelandic daily life in pictures and texts. A striking project is also Sigurjónsson “Earthward” in which he shows the colors and shapes of the island from the air and creates fabulous photos – the book is still in the development process.

Simon Sticker: Simon Sticker is a freelance documentary photographer, filmmaker and multimedia producer with a focus on Africa. But he also has visited Iceland and told with his photos the story of life and fewer people on the nature island.

Which photographer are you excited? You have your own Favorites of pictures of Iceland?

Pretty pink Reykjavík: Photo series inspired by Fotodesigner Harald Mante

Ein bisschen Farbe möchte ich heute in den hier winterlich-tristen Nachmittag bringen. Bereits im Sommer bin ich durch das Buch „Besser fotografieren durch serielles Arbeiten“ des Foto-Designers Harald Mante zu einer Serie inspiriert worden: Pretty pink Reykjavík. Here go to English version
Ich liebe diese Stadt und habe versucht, sie einmal durch die rosarote bzw. pinkfarbene Brille zu sehen. Durch das serielle Sehen (Themen können Farben, Formen oder Gegenstände sein), soll der Fotograf seine Aufmerksamkeit schulen. Zunächst war ich sehr unsicher, ob das Farbthema in Island überhaupt so viel hergibt. Doch schon kurz nachdem ich mich auf Tour begeben habe, stellte ich fest, dass Pink ziemlich häufig in Reykjavík anzutreffen ist.
Habt ihr selbst auch schon mal eine Serie fotografiert? Was war euer Thema? Und habt ihr Ideen für ein weiteres Serienthema in Island?

Link zum Buch “Die Fotoserie” von Harald Mante

English version

Iceland through rose-colored glasses: Series in Pink inspired by Harald Mante
A bit of color I want to bring in this Icelandic dreary afternoon. Already in the summer I´m inspired by the photo book “Better photograph by serial work” by photo designer Harald Mante. The title of my series: Pretty pink Reykjavík. I love this city and tried to see them once through rose-colored or pink-colored glasses. At first I was very unsure if the color theme in Iceland ever contains enough. But shortly after I went on tour, I realized that Pink is common in Reykjavík. Through the serial vision (Topics can be colors, shapes or objects), the photographer should train his attention.
Did you have a photograph series? What is or was your theme? And do you have ideas for another series in Iceland?

Ein bisschen Farbe möchte ich heute in den hier winterlich-tristen Nachmittag bringen. Bereits im Sommer bin ich durch das Buch „Besser fotografieren durch serielles Arbeiten“ des Foto-Designers Harald Mante zu einer Serie inspiriert worden: Pretty pink Reykjavík. Here go to English version
Ich liebe diese Stadt und habe versucht, sie einmal durch die rosarote bzw. pinkfarbene Brille zu sehen. Durch das serielle Sehen (Themen können Farben, Formen oder Gegenstände sein), soll der Fotograf seine Aufmerksamkeit schulen. Zunächst war ich sehr unsicher, ob das Farbthema in Island überhaupt so viel hergibt. Doch schon kurz nachdem ich mich auf Tour begeben habe, stellte ich fest, dass Pink ziemlich häufig in Reykjavík anzutreffen ist.
Habt ihr selbst auch schon mal eine Serie fotografiert? Was war euer Thema? Und habt ihr Ideen für ein weiteres Serienthema in Island?

Link zum Buch “Die Fotoserie” von Harald Mante

English version

Iceland through rose-colored glasses: Series in Pink inspired by Harald Mante
A bit of color I want to bring in this Icelandic dreary afternoon. Already in the summer I´m inspired by the photo book “Better photograph by serial work” by photo designer Harald Mante. The title of my series: Pretty pink Reykjavík. I love this city and tried to see them once through rose-colored or pink-colored glasses. At first I was very unsure if the color theme in Iceland ever contains enough. But shortly after I went on tour, I realized that Pink is common in Reykjavík. Through the serial vision (Topics can be colors, shapes or objects), the photographer should train his attention.
Did you have a photograph series? What is or was your theme? And do you have ideas for another series in Iceland?

It´s snowing in town – winter wonderland in Reykjavík

Der Schnee knirscht unter den Schuhen. Trotz dunkler Nacht sind die Straßen in weiches Licht getaucht. Dicke Flocken fallen schon den ganzen Tag vom Himmel und bedecken die Stadt mit einer Schneedecke. Der erste Schnee in der Stadt, der liegenbleibt. Winterwunderland Reykjavík! Here go to English version
Nachdem ich heute den ganzen Tag keinen Schritt vor die Tür gewagt hatte bei dem Schneetreiben, viel gearbeitet und doch nicht richtig etwas mit mir anfangen konnte, war ich heute Abend nochmal draußen. Ich habe meine Kamera geschnappt und das Winterwunderland genossen. Ich bin einmal um den Block und zum Hafen gelaufen – einzigartige Stimmung! Auf der Straße haben die Kinder erste Schneeballschlachten ausgefochten. Am Hafen im Industriegelände dröhnte der Sound getunter Autos, mit denen sich Jugendliche einen Spaß bei Rutschpartien auf den Supermarktparkplätzen gemacht haben. Der Winter kann kommen!

English version

The snow crunches under my shoes. In spite of the dark night the streets are bathed in soft light. Thick flakes falling from the sky the whole day and cover the city with a blanket of snow. The first snow in town that stays. Winter wonderland Reykjavík!
After today I had not dared step out the door in the snow and also with a lot of work, even though dissatisfied with me. So I was out there tonight. I grabbed my camera and enjoyed the winter wonderland. I walked once around the block and to the harbor – a unique atmosphere! On the road the children have fought first snow ball fights. At the industrial area the sound of tuned cars boomed, young people have done a fun slide down at the supermarket parkings. Wonderful! The winter is coming!

Der Schnee knirscht unter den Schuhen. Trotz dunkler Nacht sind die Straßen in weiches Licht getaucht. Dicke Flocken fallen schon den ganzen Tag vom Himmel und bedecken die Stadt mit einer Schneedecke. Der erste Schnee in der Stadt, der liegenbleibt. Winterwunderland Reykjavík! Here go to English version
Nachdem ich heute den ganzen Tag keinen Schritt vor die Tür gewagt hatte bei dem Schneetreiben, viel gearbeitet und doch nicht richtig etwas mit mir anfangen konnte, war ich heute Abend nochmal draußen. Ich habe meine Kamera geschnappt und das Winterwunderland genossen. Ich bin einmal um den Block und zum Hafen gelaufen – einzigartige Stimmung! Auf der Straße haben die Kinder erste Schneeballschlachten ausgefochten. Am Hafen im Industriegelände dröhnte der Sound getunter Autos, mit denen sich Jugendliche einen Spaß bei Rutschpartien auf den Supermarktparkplätzen gemacht haben. Der Winter kann kommen!

English version

The snow crunches under my shoes. In spite of the dark night the streets are bathed in soft light. Thick flakes falling from the sky the whole day and cover the city with a blanket of snow. The first snow in town that stays. Winter wonderland Reykjavík!
After today I had not dared step out the door in the snow and also with a lot of work, even though dissatisfied with me. So I was out there tonight. I grabbed my camera and enjoyed the winter wonderland. I walked once around the block and to the harbor – a unique atmosphere! On the road the children have fought first snow ball fights. At the industrial area the sound of tuned cars boomed, young people have done a fun slide down at the supermarket parkings. Wonderful! The winter is coming!

Isländer, lasst das Klackern!

Klick klick klick – seit ein paar Tagen klackert es wieder immer öfter auf den Straßen in Reykjavík, wenn ein Auto vorbeifährt. Das Geräusch ist unverwechselbar. Wer das erste Mal um diese Jahreszeit in der Stadt ist wundert sich, dass so viele Autos einen leichten Motorschaden haben müssen. Dabei kommt das Klickern von den Reifen. Kaum sinken die Temperaturen gen Null bestücken viele Isländer ihre Reifen mit Spikes. Dabei sind es nicht nur die hochlandtauglichen Fahrzeuge, die plötzlich Nägel im Profil haben. Völlig überflüssig in der Stadt, in der winters die Gehwege und Hauptverkehrsstraße dank günstiger Geothermalwärme beheizt sind. Deshalb wirbt die Stadt Reykjavík auf großen Plakaten dafür, an Autos für den Stadtgebrauch die Spikereifen zuhause zu lassen: „Nagelreifen sind überflüssig in Reykjavík!“. Isländer, lasst das Klackern sein! Denn der Abrieb von Asphalt durch die kleinen Nägel ergibt Feinstaub.

Klick klick klick – seit ein paar Tagen klackert es wieder immer öfter auf den Straßen in Reykjavík, wenn ein Auto vorbeifährt. Das Geräusch ist unverwechselbar. Wer das erste Mal um diese Jahreszeit in der Stadt ist wundert sich, dass so viele Autos einen leichten Motorschaden haben müssen. Dabei kommt das Klickern von den Reifen. Kaum sinken die Temperaturen gen Null bestücken viele Isländer ihre Reifen mit Spikes. Dabei sind es nicht nur die hochlandtauglichen Fahrzeuge, die plötzlich Nägel im Profil haben. Völlig überflüssig in der Stadt, in der winters die Gehwege und Hauptverkehrsstraße dank günstiger Geothermalwärme beheizt sind. Deshalb wirbt die Stadt Reykjavík auf großen Plakaten dafür, an Autos für den Stadtgebrauch die Spikereifen zuhause zu lassen: „Nagelreifen sind überflüssig in Reykjavík!“. Isländer, lasst das Klackern sein! Denn der Abrieb von Asphalt durch die kleinen Nägel ergibt Feinstaub.

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