Ich bin wieder unterwegs – auf dem isländischen Land. Zusammen mit Elisabeth war ich heute Morgen um halb 8 im Kuhstall, Kühe melken und Kälber füttern. Und gestern Abend haben wir noch einen Kontrollspaziergang mit den Hofhunden rund um die Felder gemacht. Alles ist gut – und mein Projekt geht weiter gut voran!
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I’m back on the road – on the Icelandic countryside. Together with Elizabeth I was this morning at 7:30 in the cow house, milking the cows and feeding calves. And last night we made a walk around the fields – all under contral for the dogs. All is good – and my project is going very well!
Schnee, Schnee, Schnee!
In Island gibt es nur zwei Jahreszeiten: Nach Sommer kommt Winter. Es schneit! Der Norden der Insel ist im Weiß versunken! Schon gestern Abend regnete und stürmte es herbstlich als ich auf dem Weg nach Siglufjörður war. Heute Nacht rüttelte der Wind mächtig an den Fenstern. Und heute Morgen: Schnee bis ins Dorf. Doch ich wollte endlich den neuen Tunnel zwischen Siglufjörður und Ólafsfjörður testen, über dessen Schalprojekt zur Einweihung ich vor zwei Jahren einen Artikel geschrieben habe. (Übrigens: Teile des Schals werden inzwischen beispielsweise im Strickladen in Reykjavík, Skólavörðustígur 19, verkauft).
Bei Null Grad und heftigem Schneetreiben bin ich bis Akureyri gekommen – wo ich nun die Zwangspause dank Wintereinbruch nutze, um Fotos und Texte für mein Projekt zu bearbeiten und auf einen Plausch im Flóra vorbeizuschauen und neue Bücher von “Ein Jahr in Island” dort in den Verkauf zu geben. Und mein nächster Besuch bei der Deutschen Enrice nahe Husavík muss wohl bis morgen warten. Denn die Straße über den Pass ist wegen Schneetreiben gesperrt. Das ist Island – und das entschleunigt!
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In Iceland there are only two seasons: summer and winter. So: It’s snowing today! The north of the island sank into the white! Yesterday it rained and stormed when I was on the way to Siglufjörður. Tonight the wind beated through the streets. And this morning: snow into to the village. But I wanted to finally check out the new tunnel between Siglufjörður and Ólafsfjörður. Because two years ago I had written an article about the scarf project for the tunnel opening. By the way, part of the scarf are now to buy in the knitting shop in Reykjavik, Skólavörðustígur 19.
At zero degrees and heavy snow today I’ve arrived Akureyri – where I now use the enforced break to edit photos and texts for my project and to have a chat in the beautiful shop Flóra and brought there new books from my “One year in Iceland” for selling. So my next stopp by a German women near Húsavík must probably wait until tomorrow. Because the road over the pass is closed.




Réttir: Schäfchen zählen auf Isländisch
WOW, mein größter Respekt gilt den isländischen Schafzüchtern! Bei Schneegestöber, Nebel und Regen haben sie auf dem Rücken der Pferde zwei Tage lang Tausende Tiere aus den Bergen zurück ins Tal getrieben, um sie dann im Rétt zu sortieren und zurück auf die Höfe zu bringen. Für mein Buchprojekt “Iceland – lovely home” habe ich die Deutsche Eva bei Blönduós besucht – und durfte drei Tage lang mithelfen. Danke Eva und Valdi!
Dick und wasserdicht eingepackt war ich bestens präpariert. Ich habe dann aber doch einige Zeit gebraucht, bis ich die richtige Markierung am Ohr der Schafe erkennen und die Tiere aussortieren konnte. Und nachdem ich immerhin 15 von rund 400 Schafen selbst gefunden und aus der Masse von 7000 Tieren bugsiert habe, sind meine Beine übersät mit blauen Flecken und ich habe höllischen Muskelkater! Aber: Es hat riesig Spaß gemacht! Trotz Regen- und Hagelschauer und 5 Grad Celsius an einem Tag.
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WOW, my greatest respect goes to the Icelandic sheep growers! In two days by snow, fog and rain on the horse back they have brought thousands of animals from the mountains back into the valley, in order to sort them in the Rétt and bring back to the farms. For my book project “Iceland – lovely home” I have visited the German Eve at Blönduós – and could help out for three days. Thank you Eva and Valdi for the experiance!
Thick and waterproof packed I was perfectly prepared. But then I really needed some time until I could see the correct mark on the ear of sheep and sort out the animals. And after I found no less than 15 of about 400 sheep and maneuvered them from the crowd of 7,000 animals, my legs are covered in bruises and I have hellish muscle hangover! But it was great fun! Despite the rain and hail and only 5 degrees Celsius on one day.



















Go west! Besuch in den Westfjorden
Ísafjörður, die Hauptstadt der Westfjorde, war der jüngste Stopp meiner Projektreise: Unter den rund 3.000 Einwohnern der Stadt im Nordwesten Islands wohnt ebenfalls eine deutsche Frau und Protagonistin meines Buches.
Der Flug von etwa 35 Minuten von Reykjavík aus glich einem Rundflug: klarer Blick auf den Snaefellsjökull und Panoramablick auf die Berge beim Anflug auf Ísafjörður! Und auch Interview und Fotoshooting verliefen in herrlicher Umgebung: im Garten von Helga bei traumhaftem Sonnenschein mit anschließendem Blaubeer-Sammeln direkt hinterm Haus am Hang. Am nächsten Tag ging es auf einen Abstecher in die Nachbarfjorde Dýrafjörður zum Botanischen Garten Skrúður und in den Önundarfjörður nach Flateyri. Das Wetter war typisch isländisch: wechselhaft mit Sonnenschein, Nieselregen und sogar dem ersten Schnee auf den Bergkuppen. Und bei einem Stadtspaziergang habe ich viel über die Geschichte Ísafjörðurs erfahren – und die bestaussehendsten Isländer getroffen :) Ich bin sicher: Ich muss ganz bald wieder nach Ísafjörður. Go west!
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Ísafjörður, the capital of the Westfjords, was my recent project stop: because among the approximately 3,000 residents of the town in the north west of Iceland there lives also a German women and protagonist of my book.
The flight from Reykjavík was about 35 minutes with a clear view of the Snaefellsjokull and panoramic views of the mountains while arriving Ísafjörður! And also the interview and photo shoot was in a beautiful surrounding: in the garden of Helga in stunning sunshine, followed by blueberry picking right behind the house on the hill. Next day we went on a trip to the neighboring fjords Dýrafjörður to the Botanical Garden Skrúður and the Önundarfjörður to Flateyri. The weather was typical Icelandic: clouds with sunshine and even the first snow on the mountain tops. And on a walk through the town I learn a lot about the history of Ísafjörður – and I met the most beautiful Icelandic guys :) I´m sure I´ll come back again once day. Go west!




















Iceland Review Street Issue über mein Projekt
DANKE Iceland Review! Mein Projekt “Iceland – lovely home” mit Porträts deutscher Frauen in Island ist in der Straßen-Ausgabe von Iceland Review erwähnt:
Was zieht deutsche Frauen nach Island?
Dies ist die Frage, die die deutsche Journalistin und Fotografin Tina Bauer in ihrem kommenden Fotobuch “Island – schönes Zuhause für deutsche Frauen” stellt. Ein Buch mit Porträts deutscher Frauen, die sich ihren Traum von einem Zuhause in Island erfüllen. Der begleitende Text zu den Fotos, sowohl in Deutsch wie in Englisch, erzählt die Geschichten dieser kreativen, naturverbundenen Frauen, warum sie in Island leben, und möchte deren Erfahrungen mit den Lesern teilen. “Die Frauen sind Vorbilder für mich”, verrät die Autorin. “Diese starke Persönlichkeiten folgen ihre Herzen.” Bauer hat selbst einige Zeit in Island gelebt. “Ich wurde oft gefragt, warum ich in Island war und warum so viele deutsche Frauen hier leben.” Um ihr Buch zu veröffentlichen, hat Bauer ein Fundraising-Projekt auf startnext.de gestartet, durch das die Unterstützer ein Teil des Projekts werden konnten und helfen, es zu finanzieren. Jeder Sponsor wird im Buch genannt werden.
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THANKS Iceland Review! My project “Iceland – lovely home for German women” is mentioned in the street issue of Iceland Review:
What Attacts German Women to Iceland?
This is a question posed by German journalist and photographer Tina Bauer in her upcoming photo book “Iceland – lovely home for German Women”, featuring German women who fulfilled their dreams of making Iceland their home. The text that accompanies the photographes, which is both in German an English, tells the story of these creative, nature-loving women, who explain why they want to live in Iceland and share their experiences with readers. “The women are role models to me”, reveals the author. “These strong personalities who followed their hearts.” Bauer has also lived in Iceland for some time. “I was often asked why I was in Iceland and why so many German women live here.” To publish her book, Bauer has launched a crowd fundraising project on startnext.de where readers can become a part of the project in helping to fund it. Every sponsor will be named in the book.



