Arbeitsproben

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Islands Hochschulen nach der Finanzkrise
Text für duz, Deutsche Universitätszeitung, 7/2012

Islands Hochschulen wollen gestärkt aus der Rosskur hervorgehen. Für die Deutsche Universitätszeitung (duz) habe ich mich unter Islands Professoren umgehört, wie sie das anstellen wollen. Das Ziel der Universität Island, der größten im Land, ist es, unter die Top 100 Universitäten der Welt zu kommen.

Ein Jahr in Island. Reise in den Alltag
Buch im Verlag Herder, erschienen September 2011

Von meinem Alltag in Island erzähle ich in meinem ersten Buch „Ein Jahr in Island. Reise in den Alltag“, das im Verlag Herder erschienen ist. Es ist ein turbulenter Alltag zwischen Hotpots und Vulkanasche, Begegnungen mit Elfen und Walen direkt vor der Haustür. Der Sommer auf der Nordmeerinsel mit 24 Stunden Sonnenschein ist energiegeladen, der Winter mit Schneestürmen und langer Dunkelheit zehrt aber auch an den Nerven. Als Journalistin und Fotografin lebe und arbeite ich seit vier Jahren immer wieder längere Zeit in Island. Meine Erlebnisse und Erfahrungen auf der Insel habe ich mit dem Buch in eine unterhaltsame Reportage in der bekannten Herder-Reihe zusammengefasst.

Unverhofft kommt oft
Text und Foto für Mercedes-Benz Classic Magazin, 1/2011

Blank poliert stand das Oldtimer-Schmuckstück von 1968 vor der Garage, bereit für unseren Ausflug in die Vergangenheit. Schon als kleiner Junge ist Sveinn Þorsteinsson in dem dunkelblauen 300 SEL 6.3 gesessen. Er gehörte seinem Onkel. Jahre später hat Þorsteinsson den Wagen per Zufall wiederentdeckt – und fährt heute den einzigen 300 SEL 6.3 in Island. Während der Fahrt durch die Vulkanlandschaft erzählte er seine Geschichte. Die Fotografien entstanden im Geothermalgebiet Nesjavellir in der Region des Vulkans Hengill. Weiße Rauchwolken steigen aus ockergelben Ryolithbergen auf – die perfekte Kulisse für den Oldtimer.
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Im Sucher
Text und Foto für Mercedes-Benz Classic Magazin, 3/2010

Heinz Bethke war ab 1953 Werksfotograf im argentinischen Daimler-Benz Werk nahe Buenos Aires. Seine Fotografien dokumentieren 25 Jahre Werksgeschichte des Autobauers. Ich habe den 81-Jährigen in Weinstadt nahe Stuttgart besucht, mir sein umfangreiches Bildmaterial zeigen lassen und viele Anekdoten gehört.
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Niemals ohne Seife!
Kolumne für das Skandinavien-Magazin NORR, 4/2010

Fast jedes Dorf hat ein Schwimmbad. Hotpots ersetzen die Stammtische. Geplanscht wird in natürlichen Wasserlöchern, die von heißen Quellen erhitzt werden. Ich habe mich in die Fluten gestürzt, den Blick vom Beckenrand aufs Nordmeer genossen und manche heiße Stunde im Pot ausgesessen. Über die Liebe der Isländer zu ihren Schwimmbädern und ihre für manchen Ausländer ungewöhnliche Badekultur habe ich für das Magazin NORR geschrieben.

Gleicher Lohn, gleiche Arbeit!
Text und Foto für EMMAonline, 28.10.2010


Für die Online-Ausgabe von EMMA – Das politische Magazin von Frauen – habe ich mich zusammen mit 50.000 Isländerinnen auf die Straßen Reykjavíks begeben, um für gleichberechtigte Gehälter zu demonstrieren. Eisiger Schneeregen peitschte vom Meer ins Zentrum. Um die Menschenmenge von oben zu fotografieren, bin ich mit anderen Journalisten auf einen Balkon gegangen, von wo es uns fast runtergefegt hat. Durchgefroren, aber ein Gefühl der Solidarität, Gemeinschaft und von Zusammenhalt erfüllte die Menschen.

Stricken verbindet!
Text und Foto für Iceland Review Online, 05.10.2010

Für das Online-Magazin von Iceland Review habe ich auf Deutsch und Englisch einen Artikel über ein ungewöhnliches Kunstprojekt geschrieben. Künstlerin Frída Gylfadóttir hat zusammen mit vielen fleißigen Helfern einen elf Kilometer langen Schal gestrickt. Dieser soll die warme Verbundenheit der beiden Städte Ólafsfjördur und Siglufjördur im Norden des Landes symbolisieren, zwischen denen ein neuer Tunnel eröffnet worden ist.

Schwarze Schafe trotzen der Konkurrenz
Text und Fotos für das Nordeuropa-Magazin Nordis 5/2010

Nordisch-herb schmeckt das Bier der Färöer Inseln mit dem unverkennbaren Widder-Logo – ein sehr guter Grund, die Brauerei und die starke junge Frau in der Firmenleitung zu besuchen. Annika Waag freute sich sehr über den Besuch aus Deutschland, da sie selbst in Berlin studiert hat. Stolz zeigte sie das kleine, feine Familienunternehmen, das kurz darauf auch von der dänischen Königin besucht wurde.

Magie und Hexerei in den isländischen Westfjorden
Text und Fotos für das Nordeuropamagazin Nordis 1/2010

Magie, Hexen und Sagen gehörten und gehören teils immer noch zum Leben in Island. In der kleinen Stadt Holmavík in den Westfjorden bemühen sich ruhige Bewohner, die Kultur zu erhalten und mit kleinen Museen und einem Café Touristen in die Region zu locken.

Porträt eines Mercedes-Oldtimer-Tüftlers in der isländischen Einsamkeit
Text und Fotos für das Mercedes-Benz Classic Magazin 4/2009

Ásbjörn lebt in Djúpavík, einem kleinen Ort in den isländischen Wetsfjorden. Er und seine Frau Eva betreiben ein kleines Hotel und erhalten eine ehemalige Heringsfabrik als Kulturdenkmal. In langen, dunklen Winternächten hat Àsbjörn in liebevoller Kleinarbeit den Mercedes E280 restauriert – im Artikel erzähle ich von Ásbjörns Liebe zu Mercedes-Oldtimern und zeige sein liebstes Gefährt in der wundervollen Einsamkeit Islands.

Porträt der ehemaligen Miss Island und heutigen Filmemacherin María Gudmundsdóttir
Text und Fotos für das Nordeuropamagazin Nordis 2/2009

María Gudmundsdóttir wirkt scheu und zurückhaltend. Zugleich strahlt die ehemalige Miss Island von 1961 eine wohltuende, offenherzige Präsenz aus. Sie reißt sich nicht im Rampenlicht zu stehen, aber sie genießt die Aufmerksamkeit – früher als Fotomodell, später als Fotografin und jetzt als Filmemacherin. 2008 hat sie ihren ersten Dokumentarfilm beim Internationalen Filmfestival in Reykjavík vorgestellt.

Reportage: Streetwork in der Stuttgarter Stricher-Szene
Text für trottwar, Stuttgarter Straßenmagazin, 5/2007

Knapp 340 Stricher leben in Stuttgart. Die Dunkelziffer ist noch mal so hoch, vermutet Ulrike Wiesehütter. Die Sozialarbeiterin vom Gesundheitsamt Stuttgart betreut die Jungs auf dem Straßenstrich. Einmal in der Woche fährt sie mit dem orangefarbenen Streetworker-Bus raus. „Der Bus ist ein wichtiger Ort der Kommunikation und um das Selbstwertgefühl aufzubessern“, sagt ein Ex-Stricher, der die Sozialarbeiterin ehrenamtlich begleitet.

Familie hat erste Erdwärmekorb-Anlage in Stuttgart
Text für trottwar, Stuttgarter Straßenmagazin, 4/2007

Familie Fritz hat neun fast mannshohe Körbe in ihrem Garten verbuddelt. „Es sah aus wie ein Kartoffelacker“, erinnert sich Alexandra Fritz. Rollrasenbahnen verdecken jetzt, was unter der Grasnarbe schlummert: quasi die Heizung der Doppelhaushälfte im Stadtbezirk Bad Cannstatt. Es ist die erste Erdwärmekorb-Anlage in Stuttgart.