musik

Wow! What a sound surprise!

Die Überraschung ist gelungen! Ich hatte keine Ahnung, was mich erwartet, als ich zu dem Konzert zugesagt habe – danke Ilka! Doch dass ein Isländer sowie ein Finne auftraten, klang vielversprechend. Außerdem liebe ich Überraschungen – und musikalische besonders seitdem ich in Island so viele tolle, beeindruckende, experimentelle Musiker und Bands entdeckt habe. Also: rein in das Vergnügen – zu dem es sich dann auch entpuppte! Here go to English version

Individuell, experimentell, ohne klassische Grenzen: Die vier Musiker Hauschka, Samuli Kosminen (u.a. Schlagzeuger der isländischen Gruppe Múm), Jóhann Jóhannsson und Dustin O`Halloran, die allesamt im Label Fat Cat veröffentlichen, haben sich zusammengetan und sind gemeinsam auf Europatour „Transcendentalists“ – dazu gibt es auch eine extra EP. Alle gehen ähnlich ans Komponieren heran und verbinden klassische Instrumente mit digitaler Technik zu moderner Musik.
Von melancholisch-sanft bis spritzig-voluminös eröffnete Dustin O´Halloran mit einem Streichquartett den Abend im Heimathafen Neukölln. Schon das Ambiente im mit goldenem Stuck, Empore und roten Samtstühlen bestückten Saal gefiel mir. Dustin O´Halloran hat mit seinem Musik bereits Sofia Coppolas Film „Marie Antoinette“ zu einem Erlebnis gemacht. Anschließend legte Hauschka auf: Mini-Tamburin auf Flügel-Hämmerchen, dazu Schlagzeug- und Percussions-Klänge von Samuli Kosminen – und als Überraschungsgast Violinistin Hilary Hahn. Klassische Instrumente, elektronisch variiert – Rhythmus und Melodie verschmelzen. Faszinierend und mitreißend! Ruhige, aber nicht weniger voluminös trat Jóhann Jóhannsson auf, ebenfalls mit dem Streichquartett.
Es war ein klangvoller Abend zum Träumen – danke!!! Und die Musiker haben mindestens einen neuen Fan gewonnen! Bitte reinhören!

Hauschka – Live Improvisation ‘Impro #1’

Dustin O´Halloran live at HBC Berlin in 2011

Trailer for The Miners’ Hymns by Bill Morrison, music by Jóhann Jóhannsson:

ENGLISH VERSION

The surprise was successful! I had no idea what to expect when I agreed to the concert – thanks Ilka! But that an Icelander and a Fin appeared, sounded promising. Also, I love surprises – and music surprises especially since I’ve discovered in Iceland so many great, amazing, experimental musicians and bands. So, have fun – at which it turned out to be!
Individually, experimental, classic without borders: The four musicians Hauschka, Samuli Kosminen (also drummer for the Icelandic group Múm), Jóhann Jóhannsson and Dustin O ‚Halloran, publish all at the Fat Cat label, have teamed up and are together on European tour „Transcendentalists.“ All are similar approach to the composing and combining classical instruments with digital technology to modern music.
Of melancholy and gentle to lively and voluminous Dustin O’Halloran opened the evening with a string quartet in the Heimathafen Neukölln. Even I liked the atmosphere in the hall with golden stucco, red velvet chairs and gallery. Dustin O’Halloran vaving gained serious recognition with his stunning score to Sofia Coppola’s 2006 film Marie Antoinette. Then Hauschka: miniature tambourrine on piano-hammers, to drum and percussion sounds by Samuli Kosminen – and violinist Hilary Hahn as a surprise guest. Classical instruments, electronically varies – rhythm and melody merge. Impassioned and fascinated! Quiet, but not less voluminous Jóhann Jóhannsson entered the stage, also with the string quartet.
It was a melodious evening to dream – and the musicians have won at least one new fan!

Beteilige dich an der Diskussion

  1. Ilka

    Ja Tina, was für ein tolles Konzert.
    Ich fand vor allem das Zusammenspiel von Hauschka und seinen Mitstreitern gigantisch: Mit Hilary Hahn fertigt er intime, fein zisellierte Klangreliefs, mit Samuli Kosminen tobt er spitzbübisch-tänzelnd durch die Nacht.
    Schön, dass es Dir gefallen hat, und schön, dass Du dabei warst. Hoffentlich bald mal wieder

  2. tina

    Hallo Ilka, herzlichen Dank für deinen Kommentar – und vor allem: DANKE, dass du mich auf das Konzert mitgenommen hast, sonst hätte ich diese wunderbare Musik vielleicht nicht entdeckt! Lieben Gruß, tina

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